Deutsche Tageszeitung - Zahlreiche Unfälle wegen winterlicher Verhältnisse auf den Straßen

Zahlreiche Unfälle wegen winterlicher Verhältnisse auf den Straßen


Zahlreiche Unfälle wegen winterlicher Verhältnisse auf den Straßen
Zahlreiche Unfälle wegen winterlicher Verhältnisse auf den Straßen

Winterliche Straßenverhältnisse haben in Deutschland zu zahlreichen und teilweise schweren Unfällen geführt. Bei Paderborn starb am Donnerstag nach Polizeiangaben ein 19-jähriger Autofahrer, als sein Auto wegen Glätte auf einer Landstraße auf die Gegenfahrbahn rutschte und mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kollidierte. Ein zweijähriges Mädchen auf dem Rücksitz des anderen Wagens erlitt laut Polizei schwerste Verletzungen.

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Bei Burgdorf in Niedersachsen stieß ein Fahrzeug ebenfalls wegen Glätte mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Der Fahrer erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen, eine Mutter und ihr Sohn im anderen Fahrzeug wurden leicht verletzt. Insgesamt waren nahezu alle Bundesländer seit Donnerstagnachmittag von Glatteis sowie Schnee-, Schneeregen- und Graupelschauern betroffen. Auch am Freitag hielten die winterlichen Witterungsverhältnisse noch an.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) vermeldete insbesondere in der Südosthälfte Deutschlands verbreitet Frost und Schnee. Für das Erzgebirge und den Alpenrand wurden in der Nacht zum Samstag kräftigere Schneefälle mit entsprechenden Warnungen erwartet.

Allein aus Thüringen meldete die Polizei 92 Verkehrsunfälle mit elf Verletzten für den späteren Donnerstagnachmittag. Auf der Autobahn 38 zwischen Heiligenstadt und Arenshausen kollidierten zwei Sattelschlepper. Ein Kleintransporter fuhr auf, ein weiterer Sattelschlepper fuhr beim Ausweichen in die Mittelleitplanke. Zwei Fahrer wurden leicht verletzt. Die Autobahn musste gesperrt werden.

Auf einer Landstraße bei Oerlinghausen in Nordrhein-Westfalen kam am Donnerstag laut Polizei ein Autofahrer wegen Schneeglätte ins Schleudern und prallte auf der Gegenfahrbahn mit einem anderen Wagen zusammen. Die beiden Autofahrer sowie ein zweijähriges Kind, das sich in einem Kindersitz auf dem Rücksitz eines der beiden beteiligten Fahrzeuge befand, wurden dadurch schwer verletzt.

Auch in der Nacht auf Freitag und am Freitagmorgen setze sich das Unfallgeschehen in zahlreichen Bundesländern fort. Vielfach blieb es bei leichteren Schäden, es gab aber auch schwerere Vorfälle. So rutschte bei Jülich in Nordrhein-Westfalen in der Nacht ein mit zwei Männern besetztes Auto in einer Kurve von der glatten Straße, überschlug sich und landete auf einem Feld. Der Fahrer wurde dabei schwer verletzt, der Beifahrer erlitt leichtere Verletzungen.

(V.Sørensen--DTZ)

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