Deutsche Tageszeitung - Bahnreisende können Fernfahrten wegen Hitze auf Wunsch verschieben

Bahnreisende können Fernfahrten wegen Hitze auf Wunsch verschieben


Bahnreisende können Fernfahrten wegen Hitze auf Wunsch verschieben
Bahnreisende können Fernfahrten wegen Hitze auf Wunsch verschieben / Foto: © AFP/Archiv

Seit Dienstag können Reisende im Fernverkehr der Deutschen Bahn ihre Fahrten wegen der Hitzewelle vorübergehend auf Wunsch verschieben. Das erlaubt eine von dem Unternehmen gewährte Wärme-Sonderkulanz, die noch bis zum Mittwoch gilt. Demnach ist die Zugbindung für bereits vorab gebuchte Tickets aufgehoben. Entsprechende Fahrten können bis Mittwoch kommender Woche in jedem beliebigen Zug nachgeholt werden.

Textgröße ändern:

Das Angebot richtet sich nach Angaben der Bahn an alle Kundinnen und Kunden, die ihre für Dienstag oder Mittwoch geplante Reise aus Sorge vor den hohen Temperaturen lieber verschieben möchten. Es gilt aber lediglich für Tickets des Fernverkehrs, die schon im Voraus bis spätestens Montag gebucht wurden.

Die Wärmekulanz greift laut Unternehmen nur auf Strecken, die von der aktuellen Hitzewelle betroffen sind. Die Aufhebung der Zugbindung gilt dabei auch für Tickets aus den Kategorien der Sparpreise sowie Super-Sparpreise.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Weniger Sterbefälle in drittem Quartal - Vorübergehender Anstieg in heißen Wochen

Die Zahl der Sterbefälle in Deutschland ist im dritten Quartal dieses Jahres im Vergleich zu den Vorjahren gesunken. Insgesamt starben von Juli bis September 3000 Menschen weniger als im Jahresmittel von 2022 bis 2025, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte.

Fünf Tote durch Hurrikan "Simon" und Sturm "Rachel" in Mexiko

Bei schweren Überschwemmungen durch die Wirbelstürme "Simon" und "Rachel" sind an der mexikanischen Pazifikküste mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Durch Tropensturm "Rachel" starben vier Mitglieder einer Familie, darunter zwei Kinder, wie die Staatsanwaltschaft des Bundesstaates Baja California am Montag (Ortszeit) erklärte. Fünf weitere Menschen würden noch vermisst, 32 Menschen seien mit Hubschraubern gerettet worden.

Hurrikan "Simon" ändert Kurs und dürfte Mexiko verschonen

Der Hurrikan "Simon" hat seinen Kurs geändert und dürfte nach Angaben der Experten Mexiko verschonen. Laut Daten von Aufklärungsflugzeugen bewegte sich der Wirbelsturm zuletzt langsamer voran und sollte sich der mexikanischen Westküste am Montag bis auf maximal 15 Kilometer nähern. Dennoch drohten den Küstengebieten nach Angaben des Wetterdienstes weiter starker Wind, hohe Wellen und extreme Regenfälle.

EU-Klimadienst Copernicus: Neuer Temperaturrekord im Pazifik durch El Niño

Das derzeit herrschende Klimaphänomen El Niño hat die Wassertemperaturen im Pazifik noch vor seinem erwarteten Höhepunkt im Dezember auf Rekordniveau aufgeheizt: In einer Referenz-Messregion im Pazifik namens Niño 3.4 erreichte die Temperatur des Oberflächenwassers im September ein "Allzeithoch" von 29,7 Grad Celsius, wie der EU-Klimadienst Copernicus am Montag mitteilte. Auch weltweit waren die Meere so warm wie nie zu vor.

Textgröße ändern: