Deutsche Tageszeitung - Apfelernte wird in diesem Jahr voraussichtlich besonders gut ausfallen

Apfelernte wird in diesem Jahr voraussichtlich besonders gut ausfallen


Apfelernte wird in diesem Jahr voraussichtlich besonders gut ausfallen
Apfelernte wird in diesem Jahr voraussichtlich besonders gut ausfallen / Foto: © AFP

Ob als Kuchen, Saft oder einfach als gesunder Imbiss: Äpfel sind in Deutschland das mit Abstand am meisten geerntete Obst. In diesem Jahr wird die Apfelernte laut vorläufiger Schätzung mit 1,051 Millionen Tonnen besonders gut ausfallen, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Somit würden rund 4,6 Prozent mehr Äpfel als im Vorjahr und rund 8,3 Prozent mehr als im zehnjährigen Durchschnitt geerntet.

Textgröße ändern:

Die ertragreiche Apfelernte ist laut den Statistikern auch dem Wetter zu verdanken: Die Bäume, die in diesem Jahr besonders viele Früchte tragen, erlitten bislang nur wenig Krankheits- und Schädlingsbefall. Die Obstbaubetriebe hofften deshalb auf eine "überdurchschnittlich gute Apfelernte".

In ganz Deutschland werden auf rund 34.000 Hektar Fläche Äpfel angebaut. Die größten Anbaugebiete liegen in Baden-Württemberg am Bodensee, in Niedersachsen und in Sachsen - mehr als zwei Drittel der deutschen Äpfel kommen von hier.

Während die Apfelernte in diesem Jahr mit voraussichtlich 80.000 Tonnen deutlich über dem zehnjährigen Durchschnitt liegt, wird die Pflaumen- und Zwetschenernte voraussichtlich um 4,3 Prozent geringer ausfallen. Im Vorjahresvergleich steht aber auch hier ein Plus von voraussichtlich 6,4 Prozent - insgesamt werden laut Statistischem Bundesamt in diesem Jahr rund 42.000 Tonnen Pflaumen und Zwetschen geerntet.

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

Donau-Niedrigwasser: Rumänien fährt einziges Akw des Landes herunter

Wegen historisch niedriger Pegelstände der Donau ist das einzige Atomkraftwerks Rumäniens am Donnerstagmorgen heruntergefahren worden. Nach der Abschaltung des ersten Reaktors des Atomkraftwerks Cernavoda Ende Juli müsse "aufgrund des erheblichen und anhaltenden Rückgangs des Wasserstands der Donau" nun auch der zweite Reaktor heruntergefahren werden, teilte das staatliche Atomenergieunternehmen Nuclearelectrica mit. Das Atomkraftwerk benötigt das Wasser der Donau zum Kühlen.

Niedrigwasser: Rumänien beginnt Abschaltung von Atomkraftwerk

In Rumänien hat am Donnerstagmorgen die Abschaltung des einzigen Atomkraftwerks des Landes wegen historisch niedriger Pegelstände der Donau begonnen. Nach der Abschaltung des ersten Reaktors des Atomkraftwerks Cernavoda Ende Juli müsse "aufgrund des erheblichen und anhaltenden Rückgangs des Wasserstands der Donau" nun auch der zweite Reaktor heruntergefahren werden, teilte das staatliche Atomenergieunternehmen Nuclearelectrica mit. Das Atomkraftwerk benötigt das Wasser der Donau zum Kühlen.

RKI: Zahl der Hitzetoten in Deutschland nochmals gestiegen

Die Zahl der Hitzetoten in diesem Sommer hat sich noch einmal erhöht. Mittlerweile liegt sie bei 12.500, wie aus dem am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Wochenbericht des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Ausgewertet wurden Daten bis zum 2. August. 2026 ist laut RKI ein Rekordjahr, was hitzebedingte Sterbefälle angeht. Die bislang höchste Zahl an Hitzetoten wurde 2018 mit geschätzt 8900 Fällen registriert.

Niedrigwasser: Verkehrs- und Umweltminister uneins über Ausbau von Flüssen

Rück- oder Ausbau der Flüsse? Mit Blick auf den Umgang mit der aktuellen Niedrigwassersituation herrscht Uneinigkeit im Bundeskabinett. Während Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) am Mittwoch für einen weiteren Ausbau der Wasserstraßen plädierte, forderte Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) eine Rückkehr zu natürlicheren Flussverläufen. Um aktuellen Transportengpässen wegen der niedrigen Pegelstände zu begegnen, lockerten auch Berlin und Brandenburg die Sonntagsfahrverbote für Lkw.

Textgröße ändern: