Deutsche Tageszeitung - Habeck startet europaweit erstes Gebotsverfahren für Klimaschutzverträge

Habeck startet europaweit erstes Gebotsverfahren für Klimaschutzverträge


Habeck startet europaweit erstes Gebotsverfahren für Klimaschutzverträge
Habeck startet europaweit erstes Gebotsverfahren für Klimaschutzverträge / Foto: © AFP

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) startet am Dienstag die europaweit erste Gebotsrunde für die neuen Klimaschutzverträge. Diese sollen dabei helfen, insbesondere die energieintensive Industrie nachhaltig zu dekarbonisieren. In der ersten Runde stellt das Wirtschaftsministerium bis zu vier Milliarden Euro für Unternehmen zur Verfügung.

Textgröße ändern:

Um Förderung etwa für Produktionsanlagen und Pipelines für Wasserstoff zu erhalten, müssen Unternehmen sich an dem Auktionsverfahren beteiligen: Sie stellen dabei vor, wie viel Euro sie benötigen, um mit einer neuen Technologie eine Tonne CO2 einzusparen. Wer besonders günstig Treibhausgase einsparen kann, erhält den Zuschlag. Wird die Produktion der grünen Produkte künftig günstiger, zahlen die Unternehmen an den Staat zurück. "Allein die geförderten Anlagen aus der ersten Gebotsrunde werden mehrere Millionen Tonnen CO2 einsparen", sagte Habeck dazu dem "Handelsblatt".

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

Deutsch-französische Einigung macht Weg für Abkehr von Verbrenner-Aus frei

Eine deutsch-französische Einigung zur Autoindustriepolitik macht den Weg für eine Abkehr vom sogenannten Verbrenner-Aus bis 2035 frei. Die beiden größten Volkswirtschaften der EU machen sich einem gemeinsamen Positionspapier zufolge dafür stark, dass Autos mit Verbrennermotor noch länger zugelassen werden können. Frankreich war eigentlich dagegen, setzte im Gegenzug aber durch, dass Autos und Autoteile aus europäischer Produktion künftig bessergestellt werden.

UNO: Klimawandel bedroht Millionen Menschen in Südasien - Regierungen müssen handeln

Der Klimawandel bedroht nach Einschätzung der Vereinten Nationen die Existenzgrundlage von Millionen Menschen in Südasien, moderne Technologien und rechtzeitiges Regierungshandeln könnten demnach aber das Schlimmste verhindern. "Die Kosten einer humanitären Katastrophe gehen in die Milliarden", sagte die Generaldirektorin der Internationalen Organisation für Migration (IOM), Amy Pope, der Nachrichtenagentur AFP am Freitag. "Die Kosten, in Widerstandsfähigkeit zu investieren, können viel niedriger liegen."

Weniger Sterbefälle in drittem Quartal - Vorübergehender Anstieg in heißen Wochen

Die Zahl der Sterbefälle in Deutschland ist im dritten Quartal dieses Jahres im Vergleich zu den Vorjahren gesunken. Insgesamt starben von Juli bis September 3000 Menschen weniger als im Jahresmittel von 2022 bis 2025, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte.

Fünf Tote durch Hurrikan "Simon" und Sturm "Rachel" in Mexiko

Bei schweren Überschwemmungen durch die Wirbelstürme "Simon" und "Rachel" sind an der mexikanischen Pazifikküste mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Durch Tropensturm "Rachel" starben vier Mitglieder einer Familie, darunter zwei Kinder, wie die Staatsanwaltschaft des Bundesstaates Baja California am Montag (Ortszeit) erklärte. Fünf weitere Menschen würden noch vermisst, 32 Menschen seien mit Hubschraubern gerettet worden.

Textgröße ändern: