Deutsche Tageszeitung - Einsatzkräfte bekämpfen Waldbrände in mehreren Regionen Griechenlands

Einsatzkräfte bekämpfen Waldbrände in mehreren Regionen Griechenlands


Einsatzkräfte bekämpfen Waldbrände in mehreren Regionen Griechenlands
Einsatzkräfte bekämpfen Waldbrände in mehreren Regionen Griechenlands / Foto: © AFP

In Griechenland haben zahlreiche Einsatzkräfte am Sonntag gegen Waldbrände in mehreren Regionen des Landes gekämpft. Im Regionalbezirk Ostattika wütete ein Feuer in der Kleinstadt Varnavas. Das Feuer verursachte so viel Rauch, dass die nahegelegene Hauptstadt Athen am Sonntagnachmittag in dichte Rauchschwaden gehüllt war. Nach Angaben der Feuerwehr waren 165 Einsatzkräfte mit 30 Fahrzeugen, sieben Löschflugzeugen und fünf Hubschraubern im Einsatz. Die Bewohner von Varnavas wurden zum Verlassen der Ortschaft aufgefordert.

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Ein weiteres Feuer brach am frühen Sonntagnachmittag in Megara in der Region Westattika aus. 48 Feuerwehrleute und mehrere freiwillige Helfer waren mit 13 Fahrzeugen, zwei Flugzeugen und zwei Hubschraubern vor Ort.

In der Region Thessaloniki war ein Brand in der Stadt Lagadas teilweise unter Kontrolle, während 20 Feuerwehrleute, zehn Fahrzeuge und ein Hubschrauber die Flammen bekämpften.

Zivilschutzminister Vassilis Kikilias hatte am Samstag gewarnt, dass die Wetterbedingungen bis zum 15. August Waldbrände begünstigen könnten. Es würden "extrem hohe Temperaturen und gefährliche Wetterbedingungen herrschen", sagte er bei einer Regierungssitzung. Aufgrund starker Winde und extremer Trockenheit liege "halb Griechenland im roten Bereich".

Der Forschungsdirektor des Nationalen Observatoriums von Athen, Kostas Lagouvardos, warnte am Sonntagmorgen, dass die Flammen angesichts der derzeitigen Wetterbedingungen schnell außer Kontrolle geraten könnten, wenn nicht rasch genug reagiert werde. Da am Sonntag teilweise Windgeschwindigkeiten von 80 bis 90 Stundenkilometern erreicht würden, sei dies der schwierigste Tag für die Brandbekämpfung.

Griechenland hat nach dem wärmsten jemals aufgezeichneten Winter auch den heißesten Juni und Juli seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen im Jahr 1960 erlebt und ist damit extrem anfällig für Waldbrände.

(L.Møller--DTZ)

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