Deutsche Tageszeitung - Ein Toter bei heftigem Unwetter in Polen - vier Menschen in Tschechien vermisst

Ein Toter bei heftigem Unwetter in Polen - vier Menschen in Tschechien vermisst


Ein Toter bei heftigem Unwetter in Polen - vier Menschen in Tschechien vermisst
Ein Toter bei heftigem Unwetter in Polen - vier Menschen in Tschechien vermisst / Foto: © AFP

Infolge heftiger Unwetter und sintflutartiger Regenfälle ist in Polen ein Mensch ertrunken. Das teilten am Sonntag die örtlichen Behörden mit. Im Nachbarland Tschechien wurden nach Angaben der dortigen Behörden vom Sonntag vier Menschen vermisst.

Textgröße ändern:

Der Sturm "Boris" zieht derzeit über Mittel- und Osteuropa hinweg und hat Schäden und Überschwemmungen in Österreich, Tschechien, der Slowakei, Polen und Rumänien verursacht. In Rumänien waren bereits am Samstag mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Das gesamte österreichische Bundesland Niederösterreich wurde zum Katastrophengebiet erklärt. Auch in den deutschen Bundesländern Sachsen und Bayern stiegen die Pegel.

(B.Izyumov--DTZ)

Empfohlen

Zweitwärmster Juni in Deutschland: Gewitter folgen auf historische Hitzewelle

Nach der historischen Hitzewelle sind am Montag Gewitter mit Starkregen über große Teile Deutschlands gezogen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach erklärte, dass der Juni vorläufigen Messergebnissen zufolge der zweitwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen war. Dreimal in Folge fiel in den vergangenen Tagen der bisherige deutsche Temperaturrekord. Am wärmsten war es mit 41,7 Grad Celsius am Sonntag im brandenburgischen Neißemünde-Coschen.

Tausenden Hühnern droht Hitzetod: Polizei holt Tiertransporter aus Stau

Weil tausenden Hühnern der Hitzetod drohte, hat die Polizei in Sachsen-Anhalt einen Tiertransporter aus einem Stau auf der Autobahn 2 geholt. Der mit rund 9000 Hühnern beladene Lastwagen war am Sonntag bei extrem hohen Temperaturen auf dem Weg von den Niederlanden zu einem Schlachthof in Polen, als er wegen hitzebedingter Autobahnschäden in einen Stau geriet, wie der Zentrale Verkehrs- und Autobahndienst der Polizei in Sachsen-Anhalt am Montag mitteilte.

"Historische" Hitze zieht ab: Wetterumschwung bringt Gewitter von Westen

Die große Hitzewelle ist für den Großteil Deutschlands erst einmal vorbei. Von Westen und Südwesten ziehen am Montag Gewitter in Richtung Nordosten, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach mitteilte. Die Kaltfront eines Tiefs bei Island greife auf Deutschland über, etwas kühlere und trockenere Luft fließe ein.

Dritter Tag mit Temperaturrekord in Folge - Hitzewelle in Deutschland geht zuende

Die Hitzewelle in Deutschland hat am Wochenende neue Hitzerekorde gebracht - mittlerweile ist aber eine spürbare Abkühlung in Sicht. Am Sonntag wurde mit 41,7 Grad den dritten Tag in Folge eine neue Höchsttemperatur gemessen. Vielerorts waren Rettungskräfte und Feuerwehr im Dauereinsatz. Am Abend sollen die Temperaturen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes verbunden mit Gewittern dann allmählich sinken.

Textgröße ändern: