Deutsche Tageszeitung - 2100 Euro Geldstrafe für Klimaaktivist wegen Farbattacke auf Hamburger Rathaus

2100 Euro Geldstrafe für Klimaaktivist wegen Farbattacke auf Hamburger Rathaus


2100 Euro Geldstrafe für Klimaaktivist wegen Farbattacke auf Hamburger Rathaus
2100 Euro Geldstrafe für Klimaaktivist wegen Farbattacke auf Hamburger Rathaus / Foto: © AFP/Archiv

Wegen einer Farbattacke auf das Hamburger Rathaus ist ein Klimaaktivist am Montag zu einer Geldstrafe von 2100 Euro verurteilt worden. Ein Amtsgericht sprach den Mann nach Angaben einer Gerichtssprecherin der gemeinschädlichen Sachbeschädigung schuldig. Dieser gestand die Tat vom März 2023 demnach. Gemeinsam mit einem weiteren Aktivisten hatte der Angeklagte mit einem Feuerlöscher orangene Farbe auf den Eingang und die Fassade des Hamburger Rathauses gesprüht.

Textgröße ändern:

Nach Angaben der Gerichtssprecherin übernahm der wegen Sachbeschädigungen im Zusammenhang mit Klimaprotesten bereits vorbestrafte Beschuldigte vor Gericht die Verantwortung. Er sei sich im Nachhinein aber nicht sicher, ob die Aktion der richtige Weg für Protest gewesen sei, sagte er demnach.

Der Vorsitzende Richter äußerte laut Gerichtsangaben Verständnis für die Motivation des Angeklagten. Gleichwohl sei dieser zu verurteilen, betonte er. Die Attacke sei ein falsches Mittel und nicht geeignet, dem Klimawandel zu begegnen.

Zu der Hauptverhandlung kam es, weil der Mann Einspruch gegen einen Strafbefehl mit einer etwas niedrigeren Geldstrafe eingelegt hatte. Dieser war in Abwesenheit verhängt worden, nachdem er nicht vor Gericht erschienen war.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

ADAC warnt vor zusätzlichen Milliardenkosten durch Winterschäden an Straßen

Der Automobilclub ADAC rechnet mit zusätzlichen Milliardenschäden an deutschen Straßen durch die wiederkehrenden Wintereinbrüche. Vor allem der häufige Wechsel von Plus- und Minusgraden während der vorangegangenen Wochen schädige Fahrbahnen und lasse neue Schlaglöcher entstehen, erklärte der ADAC am Sonntag in München. Die Winterschäden seien nach seiner Einschätzung größer als in den vorigen Jahren und könnten "in die Milliarden gehen". Insbesondere kommunale Straßen seien betroffen.

Verkehrsprobleme durch Eisregen - Flughafen Berlin-Brandenburg zeitweise lahmgelegt

Weite Teile Deutschlands kämpfen weiter mit Eis und Schnee. Gefrierender Regen sorgte am Freitag für massive Verkehrsprobleme in einem breiten Streifen von der mecklenburg-vorpommerschen Ostseeküste bis nach Berlin. Am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) waren nach Betreiberangaben wegen extremer Glätte über Stunden keine Starts und Landungen möglich, der Flugbetrieb lief erst am Freitagmittag wieder an. In Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern ereigneten sich teils tödliche Autounfälle.

Weiter große Probleme durch Eisregen - Flughafen Berlin-Brandenburg lahmgelegt

Große Teile Deutschlands kämpfen weiter mit Schnee und Eis. Gefrierender Regen sorgte am Freitag für erhebliche Probleme in einem breiten Streifen von der mecklenburg-vorpommerschen Ostseeküste bis nach Berlin. Am Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg (BER) waren nach Betreiberangaben zunächst keine Starts und Landungen möglich, der Flugbetrieb sollte voraussichtlich erst am Mittag wieder aufgenommen werden.

Weiter große Probleme durch Eisregen - Flughafen Berlin-Brandenburg steht still

Gefrierender Regen sorgt weiterhin für erhebliche Probleme in Teilen Ostdeutschlands. Am Freitagmorgen galten entsprechende Unwetterwarnungen des Wetterdienstes für einen breiten Streifen von der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern bis nach Berlin. Am Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg (BER) waren nach Betreiberangaben auch am Freitag zunächst keine Starts und Landung wegen der Wetterbedingungen möglich.

Textgröße ändern: