Deutsche Tageszeitung - Europa schwitzt unter erster großer Hitzewelle des Sommers

Europa schwitzt unter erster großer Hitzewelle des Sommers


Europa schwitzt unter erster großer Hitzewelle des Sommers
Europa schwitzt unter erster großer Hitzewelle des Sommers / Foto: © AFP

Europa schwitzt unter der ersten großen Hitzewelle des Sommers: In Südfrankreich waren am Samstag Temperaturen bis zu 40 Grad vorausgesagt, in Italiens Hauptstadt Rom drohten Touristen und Einheimischen bis zu 37 Grad im Schatten. In ganz Italien galten für mehr als 20 Städte Extremhitze-Warnungen. Die Hitze könnte selbst die Gesundheit von nicht vorbelasteten Menschen beeinträchtigen, warnten die Behörden.

Textgröße ändern:

In Südfrankreich griffen die Behörden teilweise zu ungewöhnlichen Maßnahmen, um den Menschen das Leben zu erleichtern. So wurde in Marseille verfügt, dass der Eintritt in öffentliche Schwimmbäder kostenlos sei. Laut Voraussagen wurden in der zweitgrößten französischen Stadt bis zu 40 Grad erwartet.

In Italien waren Städte im ganzen Land von der Hitzewelle betroffen, darunter Rom, Mailand, Neapel, Bologna, Turin und Venedig. Die Hitze könne am Wochenende so schlimm sein, dass sie selbst die Gesundheit von nicht vorbelasteten Menschen beeinträchtigen könne, erklärten die italienischen Behörden. Sie rieten dazu, zwischen 11.00 und 18.00 die Sonne zu meiden, auf Sport zu verzichten und Klimaanlagen zu nutzen.

"Ich versuche, nicht daran zu denken, aber ich trinke viel Wasser und bleibe nie still stehen, denn dann bekommt man einen Sonnenstich", sagte die Studentin Sriane Mina in Venedig der Nachrichtenagentur AFP. Italien hält seit 2021 mit einer Temperatur von 48,8 Grad den europäischen Hitze-Rekord.

Dieser dürfte am Wochenende nicht fallen, aber in Spanien sollen die Temperaturen ab Sonntag in den meisten Teilen des Landes auf über 40 Grad Celsius steigen. Im Nachbarland Portugal wiederum wurde für Sonntag wegen extremer Hitze und Waldbrandgefahr in zwei Dritteln des Landes höchste Alarmbereitschaft ausgerufen. Unter anderem wurden in der Hauptstadt Lissabon Temperaturen von 42 Grad erwartet.

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

ADAC warnt vor zusätzlichen Milliardenkosten durch Winterschäden an Straßen

Der Automobilclub ADAC rechnet mit zusätzlichen Milliardenschäden an deutschen Straßen durch die wiederkehrenden Wintereinbrüche. Vor allem der häufige Wechsel von Plus- und Minusgraden während der vorangegangenen Wochen schädige Fahrbahnen und lasse neue Schlaglöcher entstehen, erklärte der ADAC am Sonntag in München. Die Winterschäden seien nach seiner Einschätzung größer als in den vorigen Jahren und könnten "in die Milliarden gehen". Insbesondere kommunale Straßen seien betroffen.

Verkehrsprobleme durch Eisregen - Flughafen Berlin-Brandenburg zeitweise lahmgelegt

Weite Teile Deutschlands kämpfen weiter mit Eis und Schnee. Gefrierender Regen sorgte am Freitag für massive Verkehrsprobleme in einem breiten Streifen von der mecklenburg-vorpommerschen Ostseeküste bis nach Berlin. Am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) waren nach Betreiberangaben wegen extremer Glätte über Stunden keine Starts und Landungen möglich, der Flugbetrieb lief erst am Freitagmittag wieder an. In Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern ereigneten sich teils tödliche Autounfälle.

Weiter große Probleme durch Eisregen - Flughafen Berlin-Brandenburg lahmgelegt

Große Teile Deutschlands kämpfen weiter mit Schnee und Eis. Gefrierender Regen sorgte am Freitag für erhebliche Probleme in einem breiten Streifen von der mecklenburg-vorpommerschen Ostseeküste bis nach Berlin. Am Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg (BER) waren nach Betreiberangaben zunächst keine Starts und Landungen möglich, der Flugbetrieb sollte voraussichtlich erst am Mittag wieder aufgenommen werden.

Weiter große Probleme durch Eisregen - Flughafen Berlin-Brandenburg steht still

Gefrierender Regen sorgt weiterhin für erhebliche Probleme in Teilen Ostdeutschlands. Am Freitagmorgen galten entsprechende Unwetterwarnungen des Wetterdienstes für einen breiten Streifen von der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern bis nach Berlin. Am Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg (BER) waren nach Betreiberangaben auch am Freitag zunächst keine Starts und Landung wegen der Wetterbedingungen möglich.

Textgröße ändern: