Deutsche Tageszeitung - Lula: Genug geredet - nun werden Taten im Kampf gegen die Klimakrise gebraucht

Lula: Genug geredet - nun werden Taten im Kampf gegen die Klimakrise gebraucht


Lula: Genug geredet - nun werden Taten im Kampf gegen die Klimakrise gebraucht
Lula: Genug geredet - nun werden Taten im Kampf gegen die Klimakrise gebraucht / Foto: © AFP

Brasiliens Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva hat die internationale Gemeinschaft kurz vor der UN-Klimakonferenz in seinem Land zu Taten im Kampf gegen die Erderwärmung aufgerufen. "Genug geredet, jetzt ist es Zeit, umzusetzen, was wir vereinbart haben", sagte Lula am Dienstag in einem Interview mit AFP und anderen Nachrichtenagenturen. Am Donnerstag und Freitag empfängt er etwa 50 internationale Staats- und Regierungschefs zu Klimaberatungen in der Amazonas-Stadt Belém, am Montag dann beginnt dort die 30. Weltklimakonferenz (COP30).

Textgröße ändern:

"Wir hatten schon mehrere COPs, zahlreiche Entscheidungen wurden getroffen, aber viele davon wurden nicht umgesetzt", kritisierte Lula. "Wir wollen nicht, dass die COP weiter eine Messe für ideologische oder Klima-Produkte ist", fügte er hinzu. "Wir wollen, dass sie ernsthaft ist und die Dinge, die wir entscheiden, umgesetzt werden."

Der linksgerichtete brasilianische Staatschef setzt sich unter anderem für den globalen Waldschutz zur Stabilisierung des Klimas ein. Mit der Wahl der von Amazonas-Urwald umgebenen Stadt Belém für die Ausrichtung der Weltklimakonferenz sendet Brasilien ein entsprechendes Signal.

Zu den zweiwöchigen Verhandlungen werden etwa 50.000 Teilnehmer erwartet. Dies stellte die Ausrichter vor logistische Probleme, weil es nicht genügend Hotelbetten gab. Lula erklärte dazu nun: "Wir haben entschieden, es hier zu machen, weil wir keinen Komfort wollen, sondern Herausforderungen. Und wir wollen, dass die Welt herkommt, um den Amazonas zu entdecken."

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

ADAC warnt vor zusätzlichen Milliardenkosten durch Winterschäden an Straßen

Der Automobilclub ADAC rechnet mit zusätzlichen Milliardenschäden an deutschen Straßen durch die wiederkehrenden Wintereinbrüche. Vor allem der häufige Wechsel von Plus- und Minusgraden während der vorangegangenen Wochen schädige Fahrbahnen und lasse neue Schlaglöcher entstehen, erklärte der ADAC am Sonntag in München. Die Winterschäden seien nach seiner Einschätzung größer als in den vorigen Jahren und könnten "in die Milliarden gehen". Insbesondere kommunale Straßen seien betroffen.

Verkehrsprobleme durch Eisregen - Flughafen Berlin-Brandenburg zeitweise lahmgelegt

Weite Teile Deutschlands kämpfen weiter mit Eis und Schnee. Gefrierender Regen sorgte am Freitag für massive Verkehrsprobleme in einem breiten Streifen von der mecklenburg-vorpommerschen Ostseeküste bis nach Berlin. Am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) waren nach Betreiberangaben wegen extremer Glätte über Stunden keine Starts und Landungen möglich, der Flugbetrieb lief erst am Freitagmittag wieder an. In Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern ereigneten sich teils tödliche Autounfälle.

Weiter große Probleme durch Eisregen - Flughafen Berlin-Brandenburg lahmgelegt

Große Teile Deutschlands kämpfen weiter mit Schnee und Eis. Gefrierender Regen sorgte am Freitag für erhebliche Probleme in einem breiten Streifen von der mecklenburg-vorpommerschen Ostseeküste bis nach Berlin. Am Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg (BER) waren nach Betreiberangaben zunächst keine Starts und Landungen möglich, der Flugbetrieb sollte voraussichtlich erst am Mittag wieder aufgenommen werden.

Weiter große Probleme durch Eisregen - Flughafen Berlin-Brandenburg steht still

Gefrierender Regen sorgt weiterhin für erhebliche Probleme in Teilen Ostdeutschlands. Am Freitagmorgen galten entsprechende Unwetterwarnungen des Wetterdienstes für einen breiten Streifen von der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern bis nach Berlin. Am Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg (BER) waren nach Betreiberangaben auch am Freitag zunächst keine Starts und Landung wegen der Wetterbedingungen möglich.

Textgröße ändern: