Deutsche Tageszeitung - Deutscher Wetterdienst sieht örtliche Chancen auf weiße Weihnachten

Deutscher Wetterdienst sieht örtliche Chancen auf weiße Weihnachten


Deutscher Wetterdienst sieht örtliche Chancen auf weiße Weihnachten
Deutscher Wetterdienst sieht örtliche Chancen auf weiße Weihnachten / Foto: © AFP/Archiv

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat zum Heiligabend zarte Hoffnungen auf zumindest örtlich begrenzte weiße Weihnachten gemacht. Pünktlich zu Heiligabend komme ein Kaltlufteinbruch mit örtlichen Schneefällen, teilte der Wetterdienst am Montag in Offenbach mit.

Textgröße ändern:

Im Tagesverlauf werde es am 24. Dezember im Süden Deutschlands Niederschläge geben, die häufiger "in schwachen Schneefall oder Schneegriesel" übergeben. Auch von der Rhön über den Thüringer Wald bis zum Erzgebirge "flöckelt es etwas", so der DWD. Ob es zum Schneemannbauen reicht, klingt in der Prognose allerdings eher zweifelhaft. Es werde nicht richtig weiß, "für eine leichte Anzuckerung wird es in den genannten Gebieten aber teils reichen".

Insgesamt werde es an Weihnachten kalt werden, regional mit nächtlichen Temperaturen von unter Minus zehn Grad Celsius. Es werde zwar an den Feiertagen häufig sonnig, durch einen starken Ost-/Nordostwind werde es sich aber noch wesentlich kühler anfühlen. "Da müssen sich Weihnachtsmann und Christkind wohl warm anziehen", so Meteorologe Oliver Reuter.

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

Wichtige Delegierte der COP31-Vorverhandlungen zu Besuch in Pazifikstaat Tuvalu eingetroffen

Hochrangige Teilnehmer der Vorverhandlungen zum bevorstehenden UN-Klimagipfel in der Türkei sind zu einem Besuch im besonders vom Klimawandel betroffenen Pazifikstaat Tuvalu eingetroffen. Die Visite am Dienstag fand am Rande eines von den Fidschi-Inseln ausgerichteten Treffens einen Monat vor der COP31 statt. Unter den 14 Delegierten, die am Dienstagmorgen in Tuvalus Hauptstadt Funafuti eintrafen, waren Australiens Premierminister Anthony Albanese und mehrere Staats- und Regierungschefs aus dem Pazifikraum.

Wadephul hält Rede bei Klima- und Sicherheitskonferenz in Berlin

Im Auswärtigen Amt findet am Dienstag eine Konferenz zu den Auswirkungen des Klimawandels auf den Frieden und die Sicherheit statt. Zu der Berlin Climate and Security Conference werden rund 250 internationale Akteure erwartet, unter ihnen Wissenschaftler sowie Vertreter besonders betroffener Länder und internationaler Organisationen wie der UNO und der EU. Für 10.15 Uhr ist eine Rede von Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) geplant.

Vorverhandlungen zu UN-Klimagipfel auf Fidschi-Inseln begonnen

Auf den Fidschi-Inseln haben am Montag die Vorverhandlungen zum bevorstehenden UN-Klimagipfel in der Türkei begonnen. Fidschis Klimaministerin Lynda Tabuya forderte die Industrieländer zu Beginn der Beratungen in der Stadt Nadi eindringlich auf, einen "gerechten Übergang" zu erneuerbaren Energien zu unterstützen. Sie sollten den Ländern helfen, die am stärksten von den Folgen der globalen Erwärmung betroffen sind, sagte sie Journalisten.

Copernicus: Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor

Der Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor. Wie der EU-Klimadienst Copernicus am Freitag mitteilte, kletterten in mehr als der Hälfte Westeuropas die Temperaturen an 17 Tagen auf über 30 Grad. Zum Vergleich: Im Vorjahr wurden nur sieben solcher extremen Hitzetage gezählt, beim bisherigen Rekord im Jahr 2003 waren es elf Tage.

Textgröße ändern: