Deutsche Tageszeitung - "Enorme Schneemengen": Verkehrsminister Schnieder mahnt zu Vorsicht

"Enorme Schneemengen": Verkehrsminister Schnieder mahnt zu Vorsicht


"Enorme Schneemengen": Verkehrsminister Schnieder mahnt zu Vorsicht
"Enorme Schneemengen": Verkehrsminister Schnieder mahnt zu Vorsicht / Foto: © AFP/Archiv

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat die Bürgerinnen und Bürger in Anbetracht des strengen Wintereinbruchs zu größter Vorsicht aufgerufen. Schnieder riet am Donnerstag im Sender Welt dazu, bei den zu erwartenden "enormen Schneemengen" und drohendem Glatteis "auf alles zu verzichten, was nicht unbedingt nötig ist". Grund zur Panik gebe es allerdings nicht.

Textgröße ändern:

"Sicherheit geht immer vor, und nicht alles ist vorhersehbar, gerade nicht im Bereich des Wetters", sagte der Minister. Es gebe Anzeichen dafür, "dass es in Bereichen wirklich sehr gefährlich sein kann", fügte er hinzu. "Das sollte man wissen und es deshalb nicht auf die leichte Schulter nehmen, aber man sollte eben auch nicht übertrieben reagieren." Alle die, die nicht unbedingt unterwegs sein müssten, sollten zu Hause bleiben.

Er habe mit der Autobahn GmbH und der Bahn gesprochen, sagte Schnieder. Tausende Mitarbeiter seien im Verkehrsbereich im Einsatz, um die Sicherheit so gut wie möglich zu gewährleisten. "Alle Verkehrsträger haben sich darauf vorbereitet, dass es zu enormen Schneemengen, zu Glatteis kommen kann."

Im Bereich der Straße sind über 6000 Straßenwärter unterwegs, bei der Bahn über 14.000 Mitarbeiter, "die dafür sorgen, dass die Bahnhöfe, die Bahnsteige, die die Weichen freigeräumt sind und dass der Verkehr fließen kann", sagte der Minister weiter. Klar müsse sein: "Wir sind nicht gefeit vor allen Wetterkapriolen - das muss man einräumen."

(W.Uljanov--DTZ)

Empfohlen

ADAC warnt vor zusätzlichen Milliardenkosten durch Winterschäden an Straßen

Der Automobilclub ADAC rechnet mit zusätzlichen Milliardenschäden an deutschen Straßen durch die wiederkehrenden Wintereinbrüche. Vor allem der häufige Wechsel von Plus- und Minusgraden während der vorangegangenen Wochen schädige Fahrbahnen und lasse neue Schlaglöcher entstehen, erklärte der ADAC am Sonntag in München. Die Winterschäden seien nach seiner Einschätzung größer als in den vorigen Jahren und könnten "in die Milliarden gehen". Insbesondere kommunale Straßen seien betroffen.

Verkehrsprobleme durch Eisregen - Flughafen Berlin-Brandenburg zeitweise lahmgelegt

Weite Teile Deutschlands kämpfen weiter mit Eis und Schnee. Gefrierender Regen sorgte am Freitag für massive Verkehrsprobleme in einem breiten Streifen von der mecklenburg-vorpommerschen Ostseeküste bis nach Berlin. Am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) waren nach Betreiberangaben wegen extremer Glätte über Stunden keine Starts und Landungen möglich, der Flugbetrieb lief erst am Freitagmittag wieder an. In Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern ereigneten sich teils tödliche Autounfälle.

Weiter große Probleme durch Eisregen - Flughafen Berlin-Brandenburg lahmgelegt

Große Teile Deutschlands kämpfen weiter mit Schnee und Eis. Gefrierender Regen sorgte am Freitag für erhebliche Probleme in einem breiten Streifen von der mecklenburg-vorpommerschen Ostseeküste bis nach Berlin. Am Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg (BER) waren nach Betreiberangaben zunächst keine Starts und Landungen möglich, der Flugbetrieb sollte voraussichtlich erst am Mittag wieder aufgenommen werden.

Weiter große Probleme durch Eisregen - Flughafen Berlin-Brandenburg steht still

Gefrierender Regen sorgt weiterhin für erhebliche Probleme in Teilen Ostdeutschlands. Am Freitagmorgen galten entsprechende Unwetterwarnungen des Wetterdienstes für einen breiten Streifen von der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern bis nach Berlin. Am Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg (BER) waren nach Betreiberangaben auch am Freitag zunächst keine Starts und Landung wegen der Wetterbedingungen möglich.

Textgröße ändern: