Deutsche Tageszeitung - Frost im Nordosten, mildes Wetter am Rhein: Februar startet mit Temperaturgefälle

Frost im Nordosten, mildes Wetter am Rhein: Februar startet mit Temperaturgefälle


Frost im Nordosten, mildes Wetter am Rhein: Februar startet mit Temperaturgefälle
Frost im Nordosten, mildes Wetter am Rhein: Februar startet mit Temperaturgefälle / Foto: © AFP/Archiv

Der Februar startet mit einem großen Temperaturgefälle in Deutschland. Am Montag liegt die Spanne zwischen minus acht Grad an der Oder und plus elf Grad entlang des Oberrheins, wie Nico Bauer von der Vorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach am Sonntag erklärte. Zu der eisigen Kälte in Ostseenähe komme noch ein böiger Wind dazu, so dass sich es sich fast "wie in Sibirien im Winter anfühlt".

Textgröße ändern:

Das Temperaturgefälle bleibt Deutschland auch an den weiteren Tagen erhalten. Am Dienstag zieht von Südwesten Niederschlag auf. Dort fällt teils gefrierender Regen, weshalb dann erneut Glatteisgefahr besteht. Nach Norden hin gibt es im Tagesverlauf auch mehr und mehr Schnee.

Auch im weiteren Wochenverlauf ist laut DWD stellenweise mit Glätte durch Schnee oder gefrierenden Regen zu rechnen. "Dem Winter geht also auch im Februar nicht so schnell die Puste aus", erklärte Bauer.

(P.Hansen--DTZ)

Empfohlen

Null Grad und Frost: Historischer Temperatursturz in Karibikstaat Kuba

Historischer Temperatursturz in der Karibik: In Kuba sind die Temperaturen erstmals in der Geschichte des Landes auf null Grad abgesackt. Eine Wetterstation in der Provinz Matanzas im Norden der tropischen Insel habe einen Wert um den Gefrierpunkt von null Grad aufgezeichnet, teilte der Wetterdienst Insmet am Dienstag im Onlinenetzwerk Facebook mit. Es sei die niedrigste jemals gemessene Temperatur in dem sonnenverwöhnten Karibikstaat.

Unwetterwarnungen in Spanien und Portugal wegen Sturm "Leonardo"

Auf der Iberischen Halbinsel bereiten sich die Menschen auf Starkregen und Überschwemmungen infolge des Sturms "Leonardo" vor. Wegen der erwarteten heftigen Regenfälle und zu erwartenden Hochwassers sprachen die Behörden in Spanien und Portugal Unwetterwarnungen aus. Der spanische Wetterdienst Aemet gab für die Gebiete rund um die südspanischen Städte Cádiz und Ronda in der Region Andalusien für Mittwoch die höchste Warnstufe Rot aus.

Geldstrafen für Klimaaktivisten nach Farbanschlag auf Brandenburger Tor

Fast zweieinhalb Jahre nach einer Farbattacke auf das Brandenburger Tor in Berlin sind vier weitere Klimaaktivisten zu Geldstrafen verurteilt worden. Das Amtsgericht Tiergarten sprach zwei Männer und eine Frau der gemeinschaftlichen gemeinschädlichen Sachbeschädigung teils in Tateinheit mit Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte schuldig, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Ein weiterer angeklagter Mann wurde wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verurteilt.

Schneestürme haben weite Teile der USA fest im Griff - Kälteeinbruch in Florida

Die Kältewelle in den USA hat viele Bundesstaaten weiter fest im Griff. Für North und South Carolina sowie Teile von Georgia, Kentucky, Tennessee und Virginia in der Osthälfte des Landes galt am Wochenende eine Sturmwarnung. Schnee und Eiseskälte trafen auch Staaten, in denen deutlich mildere Winter üblich sind. So ließ im eigentlich sonnenverwöhnten Florida die ungewöhnliche Kältewelle Leguane von den Bäumen stürzen. Insgesamt starben bereits mehr als hundert Menschen infolge der Wetterbedingungen.

Textgröße ändern: