Deutsche Tageszeitung - März war außergewöhnlich sonnig und sehr mild

März war außergewöhnlich sonnig und sehr mild


März war außergewöhnlich sonnig und sehr mild
März war außergewöhnlich sonnig und sehr mild / Foto: © AFP/Archiv

Der März war in Deutschland außergewöhnlich sonnig, sehr mild und niederschlagsarm. Insbesondere in der ersten Monatshälfte war es so mild wie typischerweise Mitte April, das Monatsende fiel hingegen spätwinterlich aus, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Montag mitteilte.

Textgröße ändern:

Die Durchschnittstemperatur lag im März bei 6,3 Grad Celsius. Damit lag der Wert um 2,8 Grad über jenem der Referenzperiode 1961 bis 1990 und 1,7 Grad über der Vergleichsperiode 1991 bis 2020.

Der Höchstwert von 19,9 Grad Celsius wurde am 7. März im südhessischen Michelstadt im Odenwald gemessen. Besonders kalt war es am 28. März im bayerischen Oberstdorf mit minus 15,5 Grad über frisch gefallenem Schnee.

Mit rund 195 Stunden schien auch die Sonne im März besonders oft. Das langjährige Mittel von 111 Stunden wurde um 75 Prozent überboten.

Aufgrund anhaltenden Hochdruckwetters gab es auch wenig Niederschläge. Im Schnitt wurden 37 Liter pro Quadratmeter gemessen, was einem Minus von gut 35 Prozent gegenüber den Referenzperioden entspricht. Besonders trocken fiel der März im Osten aus. Die Waldbrandgefahr erreichte daher bereits früh im Jahr die Stufe vier von fünf.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

Empfohlen

Weniger Sterbefälle in drittem Quartal - Vorübergehender Anstieg in heißen Wochen

Die Zahl der Sterbefälle in Deutschland ist im dritten Quartal dieses Jahres im Vergleich zu den Vorjahren gesunken. Insgesamt starben von Juli bis September 3000 Menschen weniger als im Jahresmittel von 2022 bis 2025, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte.

Fünf Tote durch Hurrikan "Simon" und Sturm "Rachel" in Mexiko

Bei schweren Überschwemmungen durch die Wirbelstürme "Simon" und "Rachel" sind an der mexikanischen Pazifikküste mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Durch Tropensturm "Rachel" starben vier Mitglieder einer Familie, darunter zwei Kinder, wie die Staatsanwaltschaft des Bundesstaates Baja California am Montag (Ortszeit) erklärte. Fünf weitere Menschen würden noch vermisst, 32 Menschen seien mit Hubschraubern gerettet worden.

Hurrikan "Simon" ändert Kurs und dürfte Mexiko verschonen

Der Hurrikan "Simon" hat seinen Kurs geändert und dürfte nach Angaben der Experten Mexiko verschonen. Laut Daten von Aufklärungsflugzeugen bewegte sich der Wirbelsturm zuletzt langsamer voran und sollte sich der mexikanischen Westküste am Montag bis auf maximal 15 Kilometer nähern. Dennoch drohten den Küstengebieten nach Angaben des Wetterdienstes weiter starker Wind, hohe Wellen und extreme Regenfälle.

EU-Klimadienst Copernicus: Neuer Temperaturrekord im Pazifik durch El Niño

Das derzeit herrschende Klimaphänomen El Niño hat die Wassertemperaturen im Pazifik noch vor seinem erwarteten Höhepunkt im Dezember auf Rekordniveau aufgeheizt: In einer Referenz-Messregion im Pazifik namens Niño 3.4 erreichte die Temperatur des Oberflächenwassers im September ein "Allzeithoch" von 29,7 Grad Celsius, wie der EU-Klimadienst Copernicus am Montag mitteilte. Auch weltweit waren die Meere so warm wie nie zu vor.

Textgröße ändern: