Deutsche Tageszeitung - Bericht: Deutsche Autobauer setzen weiter stark auf chinesischen Markt

Bericht: Deutsche Autobauer setzen weiter stark auf chinesischen Markt


Bericht: Deutsche Autobauer setzen weiter stark auf chinesischen Markt
Bericht: Deutsche Autobauer setzen weiter stark auf chinesischen Markt / Foto: ©

Die deutschen Autobauer wollen einem Medienbericht zufolge auch weiterhin massiv in den chinesischen Markt investieren. Allein der bayerische Hersteller BMW will im Jahr 2021 eine Milliarde Euro in China investieren, wie die Zeitung "Welt am Sonntag" berichtete. Es handle sich dabei um Mittel für Werkstrukturen sowie für Fahrzeugprojekte, meldete die Zeitung unter Berufung auf einen internen Bericht.

Textgröße ändern:

Auch Volkswagen setzt laut "Welt am Sonntag" weiter stark auf seinen wichtigsten Absatzmarkt. Bis 2024 will das Unternehmen demnach zusammen mit seinen chinesischen Joint-Venture-Partnern 15 Milliarden Euro in die Elektrifizierung stecken. Nachdem die Absätze in Europa und den USA zuletzt stark gesunken sind, hat der chinesische Automarkt für die deutschen Hersteller weiter an Bedeutung zugenommen.

(W.Uljanov--DTZ)

Empfohlen

"Krieg": Neue US-Zölle gegen Kanada nach Scheitern von Verhandlungen in Kraft getreten

Kanadas Premierminister Mark Carney spricht von "Krieg": Nach dem Scheitern tagelanger fieberhafter Verhandlungen im Zollstreit zwischen den USA und Kanada sind am Samstag neue US-Zölle auf kanadische Produkte in Kraft getreten. Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer gab das Scheitern der Verhandlungen in der Nacht unmittelbar vor dem Ablauf einer von Präsident Donald Trump gesetzten Frist bekannt. Carney kündigte Gegenzölle an.

Südkorea schickt erstes Containerschiff durch die Arktis

In Südkorea ist erstmals ein Containerschiff in See gestochen, das über die Arktisroute nach Europa fahren soll. Die "Panstar Acro" habe am Samstagmorgen im Hafen von Busan abgelegt, teilte das Meeresministerium in Seoul auf AFP-Anfrage mit. Das Frachtschiff soll über die Arktis nach Felixstowe in Großbritannien, Rotterdam in den Niederlanden und Danzig in Polen fahren. Es ist ein Test, ob eine durch das schmelzende Eis eröffnete Route wirtschaftlich rentabel sein kann.

Hohe Spritpreise: Klingbeil dringt auf Übergewinnsteuer für Ölkonzerne

Angesichts der weiterhin hohen Spritpreise an den Tankstellen pocht Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) auf eine Übergewinnsteuer für Ölkonzerne. "Wir müssen das Problem der hohen Energiepreise angehen, indem wir ein EU-weites Rahmenwerk zur Besteuerung von Zufallsgewinnen diskutieren", fordern Klingbeil und fünf europäische Kollegen in einem Schreiben. In der aktuellen Krise dürfe es keine "Abzocke durch Energiekonzerne" geben - das habe Klingbeil mehrfach deutlich gemacht, hieß es aus dem Finanzministerium in Berlin.

Nach Scheitern von Verhandlungen: Neue US-Zölle gegen Kanada in Kraft getreten

Im Zollstreit zwischen den USA und Kanada haben beide Seiten trotz fieberhafter Verhandlungen keine Einigung erzielen können - entsprechend traten in der Nacht zum Samstag neue US-Zölle auf kanadische Produkte in Kraft. Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer gab das Scheitern der Verhandlungen unmittelbar vor Auslaufen einer von Präsident Donald Trump gesetzten Frist bekannt. Um Mitternacht Ortszeit (06.00 Uhr MESZ) traten dann die neuen US-Zölle in Höhe von 50 Prozent für bestimmte kanadische Produkte in Kraft.

Textgröße ändern: