Deutsche Tageszeitung - Deliveroo geht in London an die Börse

Deliveroo geht in London an die Börse


Deliveroo geht in London an die Börse
Deliveroo geht in London an die Börse / Foto: ©

Der britische Essenslieferdienst Deliveroo geht in London an die Börse. London sei ein "toller Ort um zu leben, zu arbeiten, Geschäfte zu machen und zu essen", erklärte Deliveroo-Chef Will Shu am Donnerstag. Er sei daher "stolz und aufgeregt", dort an die Börse zu gehen. Deliveroo könnte einen Börsenwert von mehr als sieben Milliarden Dollar (5,8 Milliarden Euro) erreichen. Medienberichten zufolge ist der Börsengang im Frühling geplant.

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Shu hatte Deliveroo im Jahr 2013 in London gegründet und war schnell auch in andere Länder expandiert. In Deutschland war der Dienst im April 2015 gestartet - und hatte sein Geschäft hierzulande im August 2019 überraschend beendet.

"Nach acht Jahren im Geschäft und einer schnellen Expansion rund um den Globus" unterstreiche die Entscheidung für London die Entschlossenheit von Deliveroo, Großbritannien zu seinem "Zuhause auf lange Sicht" zu machen, erklärte das Unternehmen. Deliveroo solle "das maßgebliche Essensunternehmen" werden, "das den Kunden die beste Auswahl bringt, den Restaurants neue Wachstumschancen bietet und den Fahrern einen großartigen Job". Die Fahrer von Deliveroo fahren auf Bestellung zu Partnerrestaurants, holen dort fertige Gerichte ab und bringen sie den Kunden nach Hause.

Der britische Finanzminister Rishi Sunak zeigte sich erfreut - Großbritannien sei "einer der besten Orte der Welt, um ein Unternehmen zu gründen, es auszubauen und an die Börse zu bringen", erklärte er. "Wir sind entschlossen, auf diesem Ruf aufzubauen, nachdem wir jetzt die EU verlassen haben." In Großbritannien arbeitet Deliveroo mit 14.000 Restaurants in 800 Städten zusammen.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

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