Deutsche Tageszeitung - Erholung am US-Arbeitsmarkt hält an - 379.000 neue Jobs im Februar

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Erholung am US-Arbeitsmarkt hält an - 379.000 neue Jobs im Februar


Erholung am US-Arbeitsmarkt hält an - 379.000 neue Jobs im Februar
Erholung am US-Arbeitsmarkt hält an - 379.000 neue Jobs im Februar / Foto: ©

Die Erholung am US-Arbeitsmarkt in der Corona-Pandemie hält an. Im Februar wurden 379.000 Arbeitsplätze geschaffen und damit deutlich mehr als erwartet, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank aber nur leicht von 6,3 Prozent im Januar auf 6,2 Prozent. Demnach waren rund zehn Millionen Menschen ohne Arbeit.

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Jobs wurden vor allem in der Gastronomie, im Hotelgewerbe und im Freizeit- und Unterhaltungssektor geschaffen. Diese Branchen stehen für 355.000 der 379.000 Neueinstellungen vom Februar. Allein in Bars und Restaurants waren es 286.000. Grund ist die Lockerung der Corona-Beschränkungen in Teilen der USA. Analysten hatten mit nur rund 200.000 neuen Jobs gerechnet. Im Januar hatte die US-Wirtschaft 166.000 Menschen eingestellt.

Die Corona-Pandemie hatte die US-Wirtschaft in eine schwere Krise gestützt. Im Frühjahr 2020 stieg die Arbeitslosenquote sprunghaft auf 14,7 Prozent an, sank dann aber in den folgenden Monaten schrittweise wieder.

Derweil wachsen die Hoffnungen auf eine Beschleunigung der wirtschaftlichen Erholung im Frühling. Grund sind vor allem die Fortschritte bei der Impfkampagne. Präsident Joe Biden hat angekündigt, dass bis Ende Mai ausreichend Impfstoff vorhanden sein dürfte, um alle Menschen im Land zu impfen. Inzwischen haben bereits 54 Millionen Menschen mindestens eine Impfdosis erhalten, das entspricht 20 Prozent der erwachsenen Bevölkerung.

Zugleich pocht Biden auf neue massive Hilfen im Kampf gegen die Pandemie und ihre wirtschaftlichen Auswirkungen. Das Repräsentantenhaus stimmte vergangene Woche für ein neues Corona-Hilfspaket mit einem Umfang von 1,9 Billionen Dollar. Nun muss das Rettungspaket noch den Senat passieren. Die Republikaner des früheren Präsidenten Donald Trump versuchen das zu blockieren.

(W.Budayev--DTZ)

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