Deutsche Tageszeitung - Commerzbank verschiebt Hauptversammlung

Commerzbank verschiebt Hauptversammlung


Commerzbank verschiebt Hauptversammlung
Commerzbank verschiebt Hauptversammlung / Foto: ©

Die Commerzbank verschiebt wegen des überraschenden Rücktritts von Aufsichtsratschef Hans-Jörg Vetter und eines weiteren Mitglieds des Kontrollgremiums ihre Hauptversammlung. Sie solle nun statt wie geplant am 5. Mai "zeitnah" stattfinden, teilte die Bank am Donnerstag mit. Am Mittwochabend hatte demnach Aufsichtsratsmitglied Andreas Schmitz sein Mandat mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Gründe nannte die Bank nicht.

Textgröße ändern:

Vetter war erst vergangene Woche wegen gesundheitlicher Probleme zurückgetreten. Bis zur Wahl eines Nachfolgers hat sein Stellvertreter Uwe Tschäge den Vorsitz des Gremiums übernommen. Schmitz galt laut "Handelsblatt" als potenzieller Nachfolger Vetters.

Der Aufsichtsrat "treibt die Nachbesetzung zügig voran", wie die Commerzbank erklärte. Der Vorstand arbeite "unverändert weiter an der Umsetzung der neuen Strategie und hält am angestrebten Zeitplan für den Abschluss der notwendigen Rahmenregelungen zum geplanten Stellenabbau fest".

Die finanziell angeschlagene Commerzbank will fast jede zweite Filiale schließen und 10.000 Vollzeitstellen abbauen. Zudem sollen neue Preismodelle eingeführt werden.

(N.Loginovsky--DTZ)

Empfohlen

Wohnungsnot in Portugal: Protestcamp in Lissabon errichtet

In der portugiesischen Hauptstadt Lissabon ist - wie bereits in der spanischen Hauptstadt Madrid - ein Protestcamp gegen die Wohnungskrise errichtet worden. Nach einer Demonstration versammelten sich am Samstagabend hunderte Protestierer auf dem Rossio-Platz in Herzen von Lissabon und bauten dutzende Zelte auf, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten.

Hunderttausende Teilnehmer und heftige Zusammenstöße bei Protesttag in Frankreich

Hunderttausende Teilnehmer, Gebäude in Flammen, Tränengasschwaden und dutzende Festnahmen: Am landesweiten Protesttag gegen hohe Lebenshaltungskosten und Missstände im Bildungssystem ist es zu heftigen Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Nach Angaben der Organisatoren gingen am Samstag rund 800.000 Menschen im ganzen Land auf die Straße. Von Marseille bis Lille kam es dabei zu Ausschreitungen, mehr als 272 Menschen wurden festgenommen. In Saint-Etienne verlor erneut ein Demonstrant durch eine Polizeigranate seine Hand.

Protesttag in Frankreich: Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Polizei

Bei einer Großdemonstration in Paris im Rahmen eines landesweiten Protesttags gegen hohe Lebenshaltungskosten und Missstände im Bildungssystem ist es am Samstagmittag zu heftigen Zusammenstößen zwischen der Polizei und den Protestierenden gekommen. Am Platz der Republik setzten die Beamten mehrfach Tränengas ein, während die Demonstranten Feuerwerkskörper zündeten, wie eine Reporterin der Nachrichtenagentur AFP beobachtete.

Fast zwei Billionen: US-Neuverschuldung steigt unter Trump auf Fünf-Jahres-Hoch

Die Neuverschuldung der USA ist trotz der von Präsident Donald Trump angekündigten Ausgabenkürzungen auf den höchsten Stand seit 2021 gestiegen. Im Haushaltsjahr 2026, das Ende September endete, betrug das Defizit 1,99 Billionen Dollar und damit zwölf Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Finanzministerium am Freitag in Washington mitteilte.

Textgröße ändern: