Deutsche Tageszeitung - Spezialfirma: Schwierigster Teil der Rettungsaktion im Suez-Kanal steht noch bevor

Spezialfirma: Schwierigster Teil der Rettungsaktion im Suez-Kanal steht noch bevor


Spezialfirma: Schwierigster Teil der Rettungsaktion im Suez-Kanal steht noch bevor
Spezialfirma: Schwierigster Teil der Rettungsaktion im Suez-Kanal steht noch bevor / Foto: ©

Nach der teilweisen Freisetzung des Containerschiffs "Ever Given" im Suez-Kanal steht der schwierigste Teil der Rettungsaktion nach Angaben des zuständigen Bergungsunternehmens noch bevor. "Die gute Nachricht ist, dass das Heck freigelegt wurde, aber das war unserer Ansicht nach der einfache Teil", sagte der Chef des Unternehmens Boskalis, Peter Berdowski, am Montag im niederländischen Radio.

Textgröße ändern:

Boskalis ist der Mutterkonzern der Spezialfirma Smit Salvage, die mit der Bergung der "Ever Given" beauftragt wurde. Der Bug des Schiffes sei noch "vollständig blockiert", sagte Berdowski. Die eigentliche Herausforderung stehe somit noch bevor. Das Schiff wieder vollständig in Bewegung zu setzen sei angesichts des enormen Gewichts des Frachters "kein Kinderspiel", betonte der Boskalis-Chef.

Die "Ever Given" war vergangene Woche in einen Sandsturm geraten und auf Grund gelaufen. Das 400 Meter lange Schiff steckte danach quer in dem engen Kanal fest, davor und dahinter stauten sich mehr als 400 Schiffe. Am Montagmorgen war es schließlich gelungen, das Heck des Containerschiffs freizulegen.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Wohnungsnot in Portugal: Protestcamp in Lissabon errichtet

In der portugiesischen Hauptstadt Lissabon ist - wie bereits in der spanischen Hauptstadt Madrid - ein Protestcamp gegen die Wohnungskrise errichtet worden. Nach einer Demonstration versammelten sich am Samstagabend hunderte Protestierer auf dem Rossio-Platz in Herzen von Lissabon und bauten dutzende Zelte auf, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten.

Hunderttausende Teilnehmer und heftige Zusammenstöße bei Protesttag in Frankreich

Hunderttausende Teilnehmer, Gebäude in Flammen, Tränengasschwaden und dutzende Festnahmen: Am landesweiten Protesttag gegen hohe Lebenshaltungskosten und Missstände im Bildungssystem ist es zu heftigen Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Nach Angaben der Organisatoren gingen am Samstag rund 800.000 Menschen im ganzen Land auf die Straße. Von Marseille bis Lille kam es dabei zu Ausschreitungen, mehr als 272 Menschen wurden festgenommen. In Saint-Etienne verlor erneut ein Demonstrant durch eine Polizeigranate seine Hand.

Protesttag in Frankreich: Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Polizei

Bei einer Großdemonstration in Paris im Rahmen eines landesweiten Protesttags gegen hohe Lebenshaltungskosten und Missstände im Bildungssystem ist es am Samstagmittag zu heftigen Zusammenstößen zwischen der Polizei und den Protestierenden gekommen. Am Platz der Republik setzten die Beamten mehrfach Tränengas ein, während die Demonstranten Feuerwerkskörper zündeten, wie eine Reporterin der Nachrichtenagentur AFP beobachtete.

Fast zwei Billionen: US-Neuverschuldung steigt unter Trump auf Fünf-Jahres-Hoch

Die Neuverschuldung der USA ist trotz der von Präsident Donald Trump angekündigten Ausgabenkürzungen auf den höchsten Stand seit 2021 gestiegen. Im Haushaltsjahr 2026, das Ende September endete, betrug das Defizit 1,99 Billionen Dollar und damit zwölf Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Finanzministerium am Freitag in Washington mitteilte.

Textgröße ändern: