Deutsche Tageszeitung - Samsung und LG rechnen im ersten Quartal mit Gewinnsprung

Samsung und LG rechnen im ersten Quartal mit Gewinnsprung


Samsung und LG rechnen im ersten Quartal mit Gewinnsprung
Samsung und LG rechnen im ersten Quartal mit Gewinnsprung / Foto: ©

In Südkorea rechnen die beiden größten Elektronikkonzerne des Landes mit satten Gewinnsprüngen im ersten Quartal. Samsung Electronics erwartet eine Steigerung des Betriebsgewinns um 44,2 Prozent auf umgerechnet fast sieben Milliarden Euro, LG Electronics einen Sprung von 39,2 Prozent auf 1,13 Milliarden Euro, wie die Konzerne am Mittwoch mitteilten. Beide profitieren davon, dass weltweit wegen der Corona-Pandemie die Menschen zuhause bleiben mussten und die Nachfrage nach Smartphones, Tablets, Fernsehern, aber auch Haushaltsgeräten stark stieg.

Textgröße ändern:

Die Gewinnsteigerung bei Samsung ist nach Unternehmensangaben zum Teil auf den Erfolg des neuen Smartphones Galaxy S21 zurückzuführen, das seit Januar im Handel ist. Der Konzern ist auch der weltgrößte Produzent von Speicherchips, die aktuell wegen der hohen Nachfrage weltweit knapp sind.

LG teilte mit, Umsatz und Betriebsgewinn im ersten Quartal seien "die höchsten in der Geschichte des Unternehmens". Der Konzern hatte kürzlich mitgeteilt, dass er das Smartphone-Geschäft aufgibt - es brachte LG seit mehreren Jahren Verluste ein.

(Y.Ignatiev--DTZ)

Empfohlen

Wohnungsnot in Portugal: Protestcamp in Lissabon errichtet

In der portugiesischen Hauptstadt Lissabon ist - wie bereits in der spanischen Hauptstadt Madrid - ein Protestcamp gegen die Wohnungskrise errichtet worden. Nach einer Demonstration versammelten sich am Samstagabend hunderte Protestierer auf dem Rossio-Platz in Herzen von Lissabon und bauten dutzende Zelte auf, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten.

Hunderttausende Teilnehmer und heftige Zusammenstöße bei Protesttag in Frankreich

Hunderttausende Teilnehmer, Gebäude in Flammen, Tränengasschwaden und dutzende Festnahmen: Am landesweiten Protesttag gegen hohe Lebenshaltungskosten und Missstände im Bildungssystem ist es zu heftigen Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Nach Angaben der Organisatoren gingen am Samstag rund 800.000 Menschen im ganzen Land auf die Straße. Von Marseille bis Lille kam es dabei zu Ausschreitungen, mehr als 272 Menschen wurden festgenommen. In Saint-Etienne verlor erneut ein Demonstrant durch eine Polizeigranate seine Hand.

Protesttag in Frankreich: Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Polizei

Bei einer Großdemonstration in Paris im Rahmen eines landesweiten Protesttags gegen hohe Lebenshaltungskosten und Missstände im Bildungssystem ist es am Samstagmittag zu heftigen Zusammenstößen zwischen der Polizei und den Protestierenden gekommen. Am Platz der Republik setzten die Beamten mehrfach Tränengas ein, während die Demonstranten Feuerwerkskörper zündeten, wie eine Reporterin der Nachrichtenagentur AFP beobachtete.

Fast zwei Billionen: US-Neuverschuldung steigt unter Trump auf Fünf-Jahres-Hoch

Die Neuverschuldung der USA ist trotz der von Präsident Donald Trump angekündigten Ausgabenkürzungen auf den höchsten Stand seit 2021 gestiegen. Im Haushaltsjahr 2026, das Ende September endete, betrug das Defizit 1,99 Billionen Dollar und damit zwölf Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Finanzministerium am Freitag in Washington mitteilte.

Textgröße ändern: