Deutsche Tageszeitung - Auftragseingang in der Industrie im Februar weiter gestiegen

Auftragseingang in der Industrie im Februar weiter gestiegen


Auftragseingang in der Industrie im Februar weiter gestiegen
Auftragseingang in der Industrie im Februar weiter gestiegen / Foto: ©

Deutschlands Industrie hat auch im Februar ein deutliches Auftragsplus verzeichnet. Preis- und kalenderbereinigt lagen die Aufträge um 1,2 Prozent höher als im Januar, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Den Ausschlag gab demnach die starke Inlandsnachfrage mit einem Plus von 4,0 Prozent, während die Aufträge aus dem Ausland leicht um 0,5 Prozent zurückgingen.

Textgröße ändern:

Insbesondere die Aufträge in den wichtigen Wirtschaftszweigen Kraftfahrzeuge und Maschinenbau entwickelten sich positiv (plus 3,4 Prozent beziehungsweise plus 2,2 Prozent), wie das Bundeswirtschaftsministerium hervorhob. Der Verband der Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) erklärte, im Vorjahresvergleich hätten die Aufträge im Februar um zwölf Prozent zugelegt - erstmals seit Oktober 2018 sei damit eine zweistellige Wachstumsrate erzielt worden. Die entscheidenden Impulse seien aus dem Ausland gekommen, hier legten die Aufträge laut VDMA um 17 Prozent zu.

Der Auftragseingang in der Industrie hatte bereits im Januar im Vormonatsvergleich zugelegt. Das Statistische Bundesamt revidierte die Zahl am Donnerstag von 1,4 Prozent auf 0,8 Prozent.

Die Ordereingänge im Verarbeitenden Gewerbe lagen im Februar den fünften Monat in Folge über dem Niveau vom Februar 2020, dem Monat vor Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland, wie das Bundeswirtschaftsministerium erklärte. Das Plus im Vergleich zum Vorjahresmonat betrug im Februar dieses Jahres 5,6 Prozent.

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

Wohnungsnot in Portugal: Protestcamp in Lissabon errichtet

In der portugiesischen Hauptstadt Lissabon ist - wie bereits in der spanischen Hauptstadt Madrid - ein Protestcamp gegen die Wohnungskrise errichtet worden. Nach einer Demonstration versammelten sich am Samstagabend hunderte Protestierer auf dem Rossio-Platz in Herzen von Lissabon und bauten dutzende Zelte auf, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten.

Hunderttausende Teilnehmer und heftige Zusammenstöße bei Protesttag in Frankreich

Hunderttausende Teilnehmer, Gebäude in Flammen, Tränengasschwaden und dutzende Festnahmen: Am landesweiten Protesttag gegen hohe Lebenshaltungskosten und Missstände im Bildungssystem ist es zu heftigen Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Nach Angaben der Organisatoren gingen am Samstag rund 800.000 Menschen im ganzen Land auf die Straße. Von Marseille bis Lille kam es dabei zu Ausschreitungen, mehr als 272 Menschen wurden festgenommen. In Saint-Etienne verlor erneut ein Demonstrant durch eine Polizeigranate seine Hand.

Protesttag in Frankreich: Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Polizei

Bei einer Großdemonstration in Paris im Rahmen eines landesweiten Protesttags gegen hohe Lebenshaltungskosten und Missstände im Bildungssystem ist es am Samstagmittag zu heftigen Zusammenstößen zwischen der Polizei und den Protestierenden gekommen. Am Platz der Republik setzten die Beamten mehrfach Tränengas ein, während die Demonstranten Feuerwerkskörper zündeten, wie eine Reporterin der Nachrichtenagentur AFP beobachtete.

Fast zwei Billionen: US-Neuverschuldung steigt unter Trump auf Fünf-Jahres-Hoch

Die Neuverschuldung der USA ist trotz der von Präsident Donald Trump angekündigten Ausgabenkürzungen auf den höchsten Stand seit 2021 gestiegen. Im Haushaltsjahr 2026, das Ende September endete, betrug das Defizit 1,99 Billionen Dollar und damit zwölf Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Finanzministerium am Freitag in Washington mitteilte.

Textgröße ändern: