Deutsche Tageszeitung - Boeing sieht "Wendepunkt" nach der Corona-Krise vor sich

Boeing sieht "Wendepunkt" nach der Corona-Krise vor sich


Boeing sieht "Wendepunkt" nach der Corona-Krise vor sich
Boeing sieht "Wendepunkt" nach der Corona-Krise vor sich / Foto: ©

Der US-Flugzeugbauer Boeing sieht dieses Jahr als "Wendepunkt" in der Corona-Krise. Im ersten Quartal 2021 machte Boeing noch 537 Millionen Dollar (445 Millionen Euro) Verlust, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Noch sorge die Corona-Pandemie weltweit für einen "schwierigen Markt", erklärte Boeing-Chef Dave Calhoun. Doch mit Beschleunigung der Impfstoffverteilung werde das laufende Jahr "den Wendepunkt für unsere Branche" bringen.

Textgröße ändern:

Boeing hat nicht nur wegen der Corona-Beschränkungen schwierige Zeiten hinter sich, sonder auch wegen des fast zweijährigen Flugverbots für seinen Verkaufsschlager 737 MAX nach zwei Abstürzen und wegen der Mängel an Maschinen des Typs Dreamliner. Seit Ende 2020 liefert Boeing die 737 MAX nach Freigabe der Behörden aber wieder aus.

Im Februar und März verzeichnete Boeing bereits wieder mehr Bestellungen als Annullierungen von Bestellungen. Der Umsatz von Boeing ging im ersten Quartal dennoch um zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal zurück, auf 15,2 Milliarden Dollar.

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

Höhere Tabaksteuer kann in Kraft treten - Bundesrat gibt endgültig grünes Licht

Rauchen wird deutlich teurer: Der Bundesrat hat am Freitag endgültig grünes Licht für die Erhöhung der Tabaksteuer gegeben. Die Länderkammer verzichtete darauf, zu dem Gesetz den Vermittlungsausschuss anzurufen, sodass es nun zum Jahreswechsel in Kraft treten kann. Der Bundestag hatte am Donnerstagabend für die Gesetzesänderung gestimmt.

Wegen EU-Einwänden: Start für Tierhaltungskennzeichnung wird erneut verschoben

Wegen Einwänden der EU verzögert sich die Einführung einer verpflichtenden Kennzeichnung der Tierhaltungsform beim Verkauf von Fleisch in Deutschland erneut: Statt zum 1. Januar 2027 soll die staatliche Kennzeichnung nun am 1. Oktober kommenden Jahres starten. Der CDU-Berichterstatter Christoph Frauenpreiß erklärte nach Angaben vom Freitag, "Zeit und zusätzliche Expertise" sollten für eine Antwort an die EU-Kommission genutzt werden. Verbraucherschützer mahnten an, es dürfe keine weiteren Verzögerungen geben.

Altersvorsorge schon im Kindesalter: Bundestag beschließt Frühstartrente

Schon als Kind fürs Alter sparen: Der Bundestag hat am Freitag mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen die Frühstartrente beschlossen. Während Abgeordnete von Union und SPD den Aufbau eines staatlich geförderten Vorsorgedepots als wichtigen Baustein der Altersvorsorge verteidigten, kritisierten Grüne und Linke die Frühstartrente als sozial ungerecht. Auch Verbraucherschützer kritisierten eine Benachteiligung von Kindern ohne eigenes Vorsorgedepot.

Autoindustrie: Umweltminister Schneider begrüßt Einigung für "Made in Europe"-Regeln

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hat die Einigung von Deutschland und Frankreich zur Autoindustrie und insbesondere die von französischer Seite geforderten neuen "Made in Europe"-Regeln begrüßt. Das Ziel sei, dass Elektroautos "in Europa gebaut werden und nicht nur in China", erklärte er am Freitag. "Darum wollen wir gemeinsam mit Frankreich die europäischen Regeln rund um die CO2-Regulierung und die öffentliche Beschaffung und Förderung neu justieren."

Textgröße ändern: