Deutsche Tageszeitung - Gastgewerbe unzufrieden mit Bilanz nach zwei Wochen erster Öffnungen

Gastgewerbe unzufrieden mit Bilanz nach zwei Wochen erster Öffnungen


Gastgewerbe unzufrieden mit Bilanz nach zwei Wochen erster Öffnungen
Gastgewerbe unzufrieden mit Bilanz nach zwei Wochen erster Öffnungen / Foto: ©

Das Gastgewerbe hat nach rund zwei Wochen begrenzter Öffnungen eine kritische Bilanz für die Branche gezogen. "Wir sind natürlich froh, dass wir endlich bundesweit die Außengastronomie und in einigen wenigen Bundesländern auch die Innengastronomie wieder öffnen durften", sagte die Hauptgeschäftsführerin des Branchenverbands Dehoga, Ingrid Hartges, der "Rheinischen Post" vom Montag. Jedoch falle die Bilanz "nicht besonders zufriedenstellend aus".

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Es sei zum Beispiel "unverständlich", weshalb Länder wie Hamburg oder Berlin zögerlich seien, obwohl die Inzidenzwerte dort deutlich unter 50 lägen. "Sie sollten sich ein Beispiel an Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg, NRW oder Rheinland-Pfalz nehmen, die unter Auflagen auch die Innengastronomie zulassen", sagte Hartges. Das gelte auch für touristische Übernachtungen - diese seien in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen noch nicht wieder erlaubt.

Die Branche forderte erneut eine dauerhafte Öffnung der Betriebe sowie eine Lockerung von Auflagen bei einer weiterhin verbesserten Infektionslage. "Dazu steht die Politik in der Verantwortung, für ausreichend Impfstoff zu sorgen und allen Impfwilligen ein Angebot zu unterbreiten", sagte die Dehoga-Hauptgeschäftsführerin.

Der Umsatz im Gastgewerbe war zuletzt wegen der Lockerungen wieder leicht gestiegen. Allerdings liegt er weiterhin deutlich unter dem Vorkrisenniveau.

(M.Dorokhin--DTZ)

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