Deutsche Tageszeitung - Inflation nimmt weiter zu - Anstieg im Mai um 2,5 Prozent

Inflation nimmt weiter zu - Anstieg im Mai um 2,5 Prozent


Inflation nimmt weiter zu - Anstieg im Mai um 2,5 Prozent
Inflation nimmt weiter zu - Anstieg im Mai um 2,5 Prozent / Foto: ©

Die Inflation hat in Deutschland im Mai weiter zugenommen: Die Verbraucherpreise stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag erklärte. Damit erhöhte sich die Inflationsrate nach dem Ende der temporären Senkung der Mehrwertsteuersätze zum Jahreswechsel zum bereits fünften Monat in Folge. Gegenüber April 2021 stiegen die Verbraucherpreise um 0,5 Prozent.

Textgröße ändern:

Waren verteuerten sich im Mai im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,1 Prozent, besonders stark war der Anstieg bei Energiekosten mit zehn Prozent. Preise für Nahrungsmittel stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Prozent.

Die Preise für Dienstleistungen legten um 2,2 Prozent zu. Auch Wohnungsmieten verteuerten sich aufgrund der Inflation im Schnitt um 1,3 Prozent.

Die Inflationsrate in Deutschland steigt seit Jahresbeginn. Verantwortlich sind vor allem die im Vorjahresvergleich höheren Preise für Energie wie Kraftstoffe.

Bei der Erhebung der Daten war laut Statistischem Bundesamt die begrenzte Verfügbarkeit einzelner Waren aufgrund der Pandemie eine Herausforderung. Es handelt sich um vorläufige Daten, die endgültigen Ergebnisse für Mai 2021 werden Mitte Juni veröffentlicht.

(W.Uljanov--DTZ)

Empfohlen

Fed-Chef Warsh: KI ist "bedeutsamste" Veränderung für Wirtschaft in meinem Leben

Der Chef der US-Notenbank Federal Reserve (Fed), Kevin Warsh, hat der Künstlichen Intelligenz (KI) eine enorme Bedeutung für die globale Wirtschaft zugesprochen. "Ich würde sagen, das Aufkommen dieser neuen Technologie ist wahrscheinlich die bedeutsamste Veränderung für die US- und die Weltwirtschaft in meinem bisherigen Leben", sagte der 56-Jährige am Freitag bei einer Veranstaltung im Rahmen der Jahrestagung von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank im thailändischen Bangkok.

2030 fast zwölf Euro pro Schachtel: Bundestag beschließt höhere Tabaksteuer

Der Bundestag hat eine deutliche Erhöhung der Tabaksteuer beschlossen. Das Parlamentsplenum stimmte am späten Donnerstagabend mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen für eine entsprechende Gesetzesänderung. Durch sie soll sich der Durchschnittspreis für eine Schachtel mit 20 Zigaretten bis zum Jahr 2030 um fast vier Euro auf 11,78 Euro verteuern. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) erhofft sich dadurch in den kommenden Jahren Steuermehreinnahmen von zusammengerechnet fast zwölf Milliarden Euro.

Unicredit erhält grünes Licht der EZB für Übernahme der Commerzbank

Die italienische Großbank Unicredit hat nach eigenen Angaben die Genehmigung der Europäischen Zentralbank (EZB) für eine Übernahme der Commerzbank erhalten. Die EZB habe erlaubt, die Beteiligung an dem Frankfurter Geldinstitut auf mehr als 30 Prozent und anschließend ohne Obergrenze zu erhöhen, teilte Unicredit am Donnerstag mit. Die Commerzbank wollte sich auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP nicht äußern.

Berlin und Paris treffen provisorische Einigung für Aufweichung von Verbrenner-Aus

Deutschland und Frankreich haben sich Diplomatenangaben zufolge vorläufig auf eine gemeinsame Position geeinigt, die eine weitere Aufweichung des Verbrenner-Aus bis 2035 vorsieht. Das erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag aus Diplomatenkreisen. Ein Sprecher der Bundesregierung sagte AFP, das Abkommen befinde sich auf der Zielgeraden, die abschließende Zustimmung aus Deutschland stehe noch aus.

Textgröße ändern: