Deutsche Tageszeitung - Ölförderländer vertagen Gespräche über Ausweitung der Produktion erneut

Ölförderländer vertagen Gespräche über Ausweitung der Produktion erneut


Ölförderländer vertagen Gespräche über Ausweitung der Produktion erneut
Ölförderländer vertagen Gespräche über Ausweitung der Produktion erneut / Foto: ©

Die wichtigsten ölproduzierenden Länder haben sich am Freitag erneut nicht auf eine Erhöhung der Öl-Fördermenge einigen können. Die Beratungen seien auf Montag vertagt worden, teilten die Opec-Staaten und ihre Partnerländer mit. Vor dem Hintergrund der steigenden Nachfrage nach Öl und wachsender Inflationssorgen beraten die Staaten seit Donnerstag über eine mögliche Ausweitung der Fördermenge.

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Zuletzt hatte unter anderem Indien die Ölförderländer zu einer Ausweitung gedrängt, um den Preisanstieg abzudämpfen. Die Opec+-Länder hatten die Rohölproduktion gekürzt, nachdem die Corona-Pandemie im vergangenen Jahr die Ölpreise abstürzen ließ.

Zur Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) gehören unter anderem Saudi-Arabien - hinter den USA zweitgrößter Ölförderer der Welt -, Irak, Iran, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Nigeria. Zu den Partnerländern zählen unter anderem Russland, Kasachstan und Mexiko. Gemeinsam wird die Gruppe als Opec+ bezeichnet.

Zu Beginn der Corona-Krise hatten sich die Förderländer angesichts des drastischen Nachfrageeinbruchs, der den Ölpreis in der Pandemie auf den tiefsten Stand seit Jahrzehnten absacken ließ, auf eine deutliche Drosselung der Fördermenge verständigt. Inzwischen haben sich die Vorzeichen jedoch gewandelt, der Ölpreis ist wieder gestiegen.

(A.Stefanowych--DTZ)

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