Deutsche Tageszeitung - Spahn hält vorübergehende Gesetzesänderung für Impfabfrage bei der Arbeit für sinnvoll

Spahn hält vorübergehende Gesetzesänderung für Impfabfrage bei der Arbeit für sinnvoll


Spahn hält vorübergehende Gesetzesänderung für Impfabfrage bei der Arbeit für sinnvoll
Spahn hält vorübergehende Gesetzesänderung für Impfabfrage bei der Arbeit für sinnvoll / Foto: ©

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kann sich vorstellen, dass Arbeitgeber Mitarbeiter nach ihrem Corona-Impfstatus fragen dürfen. Er sei hin- und hergerissen, ob das Gesetz geändert werden solle, damit Arbeitgeber zumindest für die nächsten sechs Monate fragen dürften, sagte der CDU-Politiker am Montagabend in der ARD-Sendung "Hart aber fair". So werde es ja im Restaurant auch gemacht. Auf die Frage, wie seine Haltung dazu sei, sagte Spahn: "Ich tendiere zunehmend zu ja."

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Der Minister argumentierte: "Wenn alle im Großraumbüro geimpft sind, kann ich damit anders umgehen, als wenn da 50 Prozent nicht geimpft sind."

Einer Impfpflicht auch für bestimmte Berufsgruppen wie den Pflegeberufen erteilte Spahn erneut eine Absage. Es sei seine Sorge, "dass eine verpflichtende Impfung - auch berufsgruppenbezogen - am Ende das nicht leichter macht, dass wir alle dabeibehalten, sondern wir viele auf diesem Weg verlieren werden".

(W.Uljanov--DTZ)

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