Deutsche Tageszeitung - Infektionsgeschehen dämpft Verbraucherstimmung

Infektionsgeschehen dämpft Verbraucherstimmung


Infektionsgeschehen dämpft Verbraucherstimmung
Infektionsgeschehen dämpft Verbraucherstimmung / Foto: ©

Die Stimmung der Verbraucher hat sich im September zum zweiten Monat in Folge eingetrübt. Das geht aus dem Konsumbarometer hervor, das der Handelsverband Deutschland (HDE) am Montag in Berlin veröffentlichte. Das Konsumbarometer fiel um fast zwei Punkte. Steigende Infektionszahlen und die stockende Impfkampagne machten sich laut HDE in der Anschaffungsneigung und den Konjunkturerwartungen der Verbraucher bemerkbar.

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Für das Konsumbarometer befragt der HDE monatlich Bürgerinnen und Bürger zur Anschaffungsneigung, Sparneigung, finanziellen Situation und anderen konsumrelevanten Faktoren. Das Barometer, für das für den September 1600 Menschen befragt wurden, bildet nicht das aktuelle Verbraucherverhalten ab, sondern die erwartete Stimmung in den kommenden drei Monaten.

Die Sparneigung der Verbraucherinnen und Verbraucher blieb demnach unverändert hoch, die Anschaffungsneigung war im September jedoch von deutlicher Zurückhaltung geprägt. Diese könnte den privaten Konsum in den nächsten Wochen dämpfen, erklärte der HDE weiter.

Auch die Konjunkturerwartungen der Verbraucherinnen und Verbraucher fielen pessimistischer aus. Im Vergleich zum August verringerte sich der Wert, blieb jedoch weiterhin deutlich über dem Vorjahresniveau.

Grund für die eingetrübte Verbraucherstimmung war laut HDE insbesondere das steigende Infektionsgeschehen. Der weitere politische Umgang mit der Pandemie und die Fortschritte bei der Impfkampagne seien deshalb entscheidend für die weitere Entwicklung der Verbraucherstimmung in Deutschland.

(W.Budayev--DTZ)

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