Deutsche Tageszeitung - Bauernverband fordert Finanzhilfe für Schweinebauern

Bauernverband fordert Finanzhilfe für Schweinebauern


Bauernverband fordert Finanzhilfe für Schweinebauern
Bauernverband fordert Finanzhilfe für Schweinebauern / Foto: ©

Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat vor dem Branchentreffen zur Lage auf dem Markt für Schlachtschweine schnelle und unbürokratische Hilfe für die betroffenen Landwirte gefordert. "Das aktuelle Preisniveau ist ruinös für unsere Schweinehalter. Die anhaltend katastrophale Marktlage ist für alle Betriebe existenzbedrohend", erklärte am Mittwoch Hubertus Beringmeier vom DBV. Der Schweinefleischmarkt sei noch immer von den Auswirkungen der Corona-Pandemie getroffen. Zudem macht den Tierhaltern die Afrikanische Schweinepest zu schaffen.

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Beringmeier forderte eine Fortsetzung der Corona-Hilfen sowie zinslose Steuerstundungen. Außerdem müsse die Politik sämtliche geplanten gesetzlichen Verschärfungen und Belastungen aussetzen. Der Vermarktungskette warf der Verbandsvertreter vor, sie wälze jegliche coronabedingte Belastung auf die Erzeuger ab.

Vertreterinnen und Vertreter der Tierhalter, des Lebensmitteleinzelhandels sowie der Ernährungswirtschaft beraten am Mittwoch in Bonn. Eingeladen zu dem Branchengespräch hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU). Die Schweinepreise sind auf einem Rekordtief, die Tierhalter machen nach Angaben ihres Verbandes aktuell bis zu 70 Euro Verlust pro verkauftem Schwein.

An dem Treffen in Bonn nehmen auch die Landwirtschaftsministerinnen von Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen teil, Barbara Otte-Kinast und Ursula Heinen-Esser (beide CDU). In den beiden Bundesländern wird ein Großteil der Schweine in Deutschland gehalten.

(Y.Ignatiev--DTZ)

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