Deutsche Tageszeitung - Bundesgerichtshof entscheidet über Schadenersatz nach Diesel-Leasing

Bundesgerichtshof entscheidet über Schadenersatz nach Diesel-Leasing


Bundesgerichtshof entscheidet über Schadenersatz nach Diesel-Leasing
Bundesgerichtshof entscheidet über Schadenersatz nach Diesel-Leasing / Foto: ©

Der Bundesgerichtshof (BGH) entscheidet am Donnerstag (11.00 Uhr) in Karlsruhe über einen möglichen Schadenersatz nach Leasing im Dieselskandal. Der Kläger hatte 2009 für vier Jahre einen Audi geleast, der mit einem von der Konzernmutter VW gebauten, manipulierten Dieselmotor ausgestattet war. Später kaufte er das Auto, 2019 verklagte er Audi auf die Erstattung des Kaufpreises und der Leasingbeträge. (Az. VII ZR 192/20)

Textgröße ändern:

Das Oberlandesgericht Stuttgart gab ihm im Oktober 2020 teilweise recht und sprach ihm den Kaufpreis zu, nicht aber die Leasingbeträge. Gegen das Urteil legten sowohl Audi als auch der Kläger Revision beim BGH ein. Der Autobauer beruft sich darauf, nicht von der Manipulation an den in seinen Fahrzeugen verbauten Motoren gewusst zu haben.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

Mit Picknick-Korb: Neue E-Ente auf Pariser Automesse vorgestellt

Auf der Bremse ist eine Schildkröte abgebildet, auf dem Gaspedal ein Hase: Die neue E-Ente, eine elektrische Neuauflage des erfolgreichen 2CV-Modells von Citroën, ist voll von solchen Details. Ein knallroter Prototyp mit gelbkarierten Sitzen wurde am Montag bei der Pariser Automesse in Anwesenheit des Schauspielers Omar Sy vorgestellt.

Mit Picknick-Korb: Neue E-Ente auf Pariser Automesser vorgestellt

Auf der Bremse ist eine Schildkröte abgebildet, auf dem Gaspedal ein Hase: Die neue E-Ente, eine elektrische Neuauflage des erfolgreichen 2CV-Modells von Citroën, ist voll von solchen Details. Ein knallroter Prototyp mit gelbkarierten Sitzen wurde am Montag bei der Pariser Automesse in Anwesenheit des Schauspielers Omar Sy vorgestellt.

CDU will Stromsteuer "für alle" auf EU-Minimum absenken: Merz sieht "Spielräume"

Die CDU will zur Entlastung der Verbraucher die Stromsteuer "für alle" auf das europäische Minimum absenken und damit eine Zusage aus dem vergangenen Jahr einhalten. Das kündigte Parteichef Friedrich Merz am Montag in Berlin an und sagte, dafür sollten nun "finanzielle Spielräume im Haushalt" genutzt werden. Diese könne es geben, "wenn sich das Wachstum verfestigt und verstetigt", sagte der Kanzler.

Verwirrung um von Trump verkündete "Energie-Waffenruhe" - Kiew meldet neue russische Angriffe

Verwirrung um die von US-Präsident Donald Trump verkündete "Energie-Waffenruhe" im Ukraine-Krieg: Russland hat das Inkrafttreten einer solchen Einigung am Montag nicht bestätigt und nach Angaben Kiews erneut Energie-Anlagen in der Ukraine angegriffen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, Kiew werde "reagieren", sollte sich Moskau nicht an die Waffenruhe halten. Die EU verhängte im wegen des russischen Angriffskriegs Sanktionen gegen zusätzliche fast 1600 Verantwortliche und Organisationen.

Textgröße ändern: