Deutsche Tageszeitung - Handwerksverband meldet steigende Zahl von Ausbildungsverträgen

Handwerksverband meldet steigende Zahl von Ausbildungsverträgen


Handwerksverband meldet steigende Zahl von Ausbildungsverträgen
Handwerksverband meldet steigende Zahl von Ausbildungsverträgen / Foto: ©

Im Handwerk ist die Zahl der Ausbildungsverträge nach dem Einbruch im Corona-Jahr 2020 wieder gestiegen. "Der Trend ist positiv, auch wenn wir das Vorkrisenniveau von 2019 noch nicht wieder erreicht haben", sagte der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Hans Peter Wollseifer, der "Rheinischen Post" vom Samstag. "Stand Ende August gibt es 4,2 Prozent mehr Neuverträge als im Corona-Jahr 2020."

Textgröße ändern:

Damit seien im laufenden Ausbildungsjahr "etwas über 112.000 neue Ausbildungsverträge im Handwerk" abgeschlossen worden - "etwa 4500 mehr als letztes Jahr zu dieser Zeit", sagte Wollseifer. Zugleich seien aber Ende August noch gut 28.000 Ausbildungsplätze nicht besetzt gewesen.

"44 Prozent unserer ausbildungswilligen Betriebe suchen noch händeringend Auszubildende", sagte Wollseifer. "Ich kann Jugendliche nur ermutigen, in einem der vielfältigen und zukunftssicheren Berufe im Handwerk eine Ausbildung zu starten." Wollseifer äußerte sich anlässlich anlässlich des bundesweiten Tags des Handwerks.

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

Nach Scheitern von Verhandlungen: Neue US-Zölle gegen Kanada in Kraft getreten

Im Zollstreit zwischen den USA und Kanada haben beide Seiten trotz fieberhafter Verhandlungen keine Einigung erzielen können - entsprechend traten in der Nacht zum Samstag neue US-Zölle auf kanadische Produkte in Kraft. Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer gab das Scheitern der Verhandlungen unmittelbar vor Auslaufen einer von Präsident Donald Trump gesetzten Frist bekannt. Um Mitternacht Ortszeit (06.00 Uhr MESZ) traten dann die neuen US-Zölle in Höhe von 50 Prozent für bestimmte kanadische Produkte in Kraft.

Keine Einigung im Zollstreit zwischen den USA und Kanada

Im Zollstreit zwischen den USA und Kanada haben beide Seiten trotz fieberhafter Verhandlungen keine Einigung finden können. Dies gab in der Nacht zum Samstag der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer unmittelbar vor Auslaufen einer von Präsident Donald Trump gesetzten Frist bekannt. Mit den Verhandlungen zwischen beiden Ländern sollte eigentlich das Inkrafttreten von neuen US-Zöllen in Höhe von 50 Prozent für bestimmte kanadische Produkte um Mitternacht Ortszeit (06.00 Uhr MESZ) verhindert werden.

Hohe Preise: Trump setzt vorübergehend Zölle auf Rinderhack aus

Um die Verbraucherpreise zu senken, hat US-Präsident Donald Trump eine temporäre Aussetzung der Zölle auf importiertes Rinderhack angekündigt. Die Zollbefreiung gelte für die Einfuhr von 300.000 Tonnen Rindfleisch in den kommenden 90 Tagen, erklärte Trump am Freitag in seinem Online-Dienst Truth Social. Demnach soll das importierte Fleisch zu einem Preis von 25 Prozent unterhalb des aktuellen Marktpreises in den Handel kommen.

Umfrage: Smart Glasses lösen bei vielen Deutschen Unbehagen aus

Mit Kameras ausgestattete sogenannte Smart Glasses lösen einer Umfrage zufolge bei vielen Menschen Unbehagen aus. 76 Prozent der Befragten möchten nicht mit den Hightechbrillen gefilmt werden, 62 Prozent würden einen Besucher damit nicht ins Haus lassen, wie der Digitalbranchenverband Bitkom am Freitag in Berlin mitteilte. Seiner Umfrage zufolge legen 82 Prozent Wert darauf, dass klar zu erkennen ist, wenn Smart Glasses filmen.

Textgröße ändern: