Deutsche Tageszeitung - DIHK: Parteien müssen bei Sondierungen Interessen der Wirtschaft berücksichtigen

DIHK: Parteien müssen bei Sondierungen Interessen der Wirtschaft berücksichtigen


DIHK: Parteien müssen bei Sondierungen Interessen der Wirtschaft berücksichtigen
DIHK: Parteien müssen bei Sondierungen Interessen der Wirtschaft berücksichtigen / Foto: ©

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat die politischen Parteien nach der Bundestagswahl dazu gedrängt, bei den Koalitionsverhandlungen Rücksicht auf die Belange der deutschen Unternehmen zu nehmen. "In den Gesprächen werden die politischen Akteure wichtige Weichen auch für die Wirtschaft stellen", sagte DIHK-Chef Peter Adrian der "Rheinischen Post" vom Dienstag. "Dabei kommt es darauf an, dass sie die Herausforderungen für unsere Unternehmen in den Blick nehmen."

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Nötig seien vor allem "gute Rahmenbedingungen für betriebliche Investitionen und eine tragfähige Klimapolitik gemeinsam mit der Wirtschaft", fuhr Adrian fort. Eine gute wirtschaftliche Entwicklung sei die "notwendige Basis für Arbeitsplätze, Wohlstand und staatliche Leistungen".

Der Präsident des Außenhandelsverbands BGA, Anton Börner, zeigte sich zufrieden mit dem Wahlergebnis. Die neue Regierung komme aus der Mitte der Gesellschaft, sagte er den Zeitungen der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft vom Dienstag. "Wir haben allen radikalen Kräften eine Absage erteilt." Nun sei es wichtig, dass Investitionen und Innovationen nicht nur im Land gehalten würden, "sondern auch verstärkt hierher" kämen.

(Y.Ignatiev--DTZ)

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