Deutsche Tageszeitung - Weiter gemischte Signale vom US-Arbeitsmarkt inmitten von Corona-Pandemie

Weiter gemischte Signale vom US-Arbeitsmarkt inmitten von Corona-Pandemie


Weiter gemischte Signale vom US-Arbeitsmarkt inmitten von Corona-Pandemie
Weiter gemischte Signale vom US-Arbeitsmarkt inmitten von Corona-Pandemie / Foto: ©

Vom US-Arbeitsmarkt kommen im Zuge der wirtschaftlichen Erholung von der Corona-Pandemie weiter gemischte Signale. Zwar sank die Arbeitslosenquote im September um 0,4 Punkte auf 4,8 Prozent, wie das Arbeitsministerium in Washington am Freitag mitteilte. Allerdings wurden im Verlauf des Monats nur 194.000 neue Jobs geschaffen.

Textgröße ändern:

Das war deutlich weniger als von Experten erwartet - und deutlich weniger als die 366.000 neuen Arbeitsplätze, die nach neuesten Angaben im August geschaffen worden waren. Im September waren nach Angaben des Arbeitsministeriums 7,7 Millionen Menschen arbeitslos, 710.000 weniger als im Vormonat.

Zwar gibt es inzwischen 17,4 Millionen mehr Jobs als im April 2020, als die US-Wirtschaft angesichts von Lockdown-Maßnahmen teilweise zum Stillstand gekommen und die Zahl der Arbeitslosen in die Höhe geschnellt war. Die Zahl der Arbeitsplätze liegt aber noch um fünf Millionen unter dem Vor-Pandemie-Niveau. Zuletzt hatte die rasche Ausbreitung der Delta-Variante die wirtschaftliche Erholung der größten Volkswirtschaft der Welt deutlich gebremst.

So wurden im September zwar im gesamten Freizeit-, Hotel- und Gastronomiesektor 74.000 Jobs geschaffen. Die Beschäftigung in Restaurants und Bars stagnierte aber. Deutlich zurück ging zudem die Zahl der Jobs im Bildungsbereich.

(M.Dorokhin--DTZ)

Empfohlen

Flughafen auf Sizilien nach Ausbruch des Ätna wieder geöffnet

Nach einwöchiger Schließung wegen eines Ausbruchs des Vulkans Ätna ist der Flughafen von Catania auf Sizilien wieder geöffnet. Nachdem die vulkanische Aktivität zurückgegangen war, wurde der Flugbetrieb am frühen Samstagnachmittag wieder aufgenommen, wie die Flughafenbetreiber mitteilten. Tausende Urlauber hatten seit dem 8. August auf der italienischen Mittelmeerinsel festgesessen, nachdem alle Flüge von und nach Catania eingestellt worden waren.

Trump will Straße von Hormus zu US-Territorium erklären - Teheran widerspricht

US-Präsident Donald Trump hat mit der Äußerung, die Straße von Hormus zum US-Territorium erklären zu wollen, den Widerspruch Teherans ausgelöst. "Nachdem wir den Iran besiegt haben (...), werde ich die Straße von Hormus schon bald zum Territorium der Vereinigten Staaten erklären", sagte Trump am Freitag mit einem Schmunzeln bei einer politischen Veranstaltung an einer Polizeiakademie im Bundesstaat New York. Teheran wies Trumps Äußerungen zurück und betonte, die Meerenge "wird iranisch bleiben". Die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten derweil einen iranischen Angriff auf ein Schiff in der Straße von Hormus.

Steinmeier ruft zu Solidarität mit queeren Menschen auf - CSD-Paraden in mehreren Städten

Drei Wochen nach dem Anschlag auf den Berliner CSD hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zur Solidarität mit queeren Menschen aufgerufen. "Viele von ihnen haben inzwischen Angst", schrieb der Bundespräsident in einem am Samstag veröffentlichten Gastbeitrag für "Zeit Online". "Sie tragen schon seit geraumer Zeit ein wachsendes Risiko, Opfer von feindlichen Herabsetzungen, Anfeindungen und Straftaten zu werden." Es sei nicht hinnehmbar, dass CSD-Paraden, die für dieses Wochenende in mehreren deutschen Städten geplant sind, bedroht würden: "Das können wir nicht dulden."

Rhein-Pegelstand bei Kaub steigt leicht auf elf Zentimeter

Die Niedrigwasser-Lage im Rhein hat sich am Samstag nicht weiter verschärft. Der Pegelstand an der viel beachteten Messstelle im rheinland-pfälzischen Kaub stieg bis zum späten Vormittag leicht auf elf Zentimeter - nach sechs Zentimetern am Vortag, wie aus dem Monitoring der Internationalen Kommission zum Schutz des Rheins hervorging. Weil die meisten Schiffe diese flache Stelle nicht mehr passieren können, ist der Rhein faktisch zweigeteilt.

Textgröße ändern: