Deutsche Tageszeitung - Wirtschafts-Nobelpreis geht an drei Forscher für Arbeiten zum Arbeitsmarkt

Wirtschafts-Nobelpreis geht an drei Forscher für Arbeiten zum Arbeitsmarkt


Wirtschafts-Nobelpreis geht an drei Forscher für Arbeiten zum Arbeitsmarkt
Wirtschafts-Nobelpreis geht an drei Forscher für Arbeiten zum Arbeitsmarkt / Foto: ©

Mit dem diesjährigen Wirtschafts-Nobelpreis werden der Kanadier David Card, der US-israelische Forscher Joshua Angrist sowie der US-Niederländer Guido Imbens geehrt. Das gab die Königliche Akademie der Wissenschaften am Montag in Stockholm bekannt. Die Forscher hätten mit ihrer Arbeit "neue Einblicke in den Arbeitsmarkt" gegeben und gezeigt, welche Schlussfolgerungen aus Ursache und Wirkung von Experimenten gezogen werden könnten.

Textgröße ändern:

Die Königliche Akademie der Wissenschaften würdigt damit die Methode der experimentellen Ökonomie; eine Teildisziplin der Wirtschaftswissenschaft. Card wird vor allem für seine empirischen Beiträge zur Ökonomie der Arbeit geehrt, wie das Komitee erklärte. Angrist und Imbens erhalten den Preis demnach für ihre methodischen Beiträge zur Analyse kausaler Beziehungen.

Der Wirtschafts-Nobelpreis geht im Gegensatz zu den anderen Preisen nicht direkt auf das Testament des Preisstifters Alfred Nobel zurück. Er wurde 1968 von der Schwedischen Reichsbank in Gedenken an Alfred Nobel ins Leben gerufen und wird seit 1969 verliehen.

Im vergangenen Jahr waren die US-Forscher Paul Milgrom und Robert Wilson mit dem Preis geehrt worden. Die beiden Ökonomen wurden für ihre Arbeiten zur Auktionstheorie ausgezeichnet.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

Trotz Trumps verkündeter Energie-Waffenruhe: Selenskyj spricht von neuen russischen Angriffen auf Energieanlagen

Trotz einer von US-Präsident Donald Trump verkündeten "Energie-Waffenruhe" zwischen Kiew und Moskau hat Russland nach Angaben des ukrainischen Präsident Wolodymyr Selenskyj Energieanlagen in der Ukraine angegriffen. Betroffen seien ein Kraftwerk in Kiew und Energieanlagen im Nordosten der Ukraine, erklärte Selenskyj am Sonntagabend. Trump hatte zuvor einen Diesel-Deal mit Russland verkündet, der sowohl in den USA als auch bei Ukraine-Verbündeten auf scharfe Kritik stieß.

Bill Gates warnt vor Zunahme von KI-gestützten Cyberangriffen

Microsoft-Gründer Bill Gates hat vor einer Zunahme von KI-gestützten Cyberangriffen im kommenden Jahr gewarnt. Die Gefahr einer außer Kontrolle geratenen Künstlichen Intelligenz bestehe in den kommenden Jahren eher nicht, sagte Gates am Sonntag dem US-Sender ABC News. Viel größer sei die Gefahr, dass "schlechte Menschen" KI-Systeme ohne Schutzvorkehrungen für Cyberangriffe oder Bioterrorismus nutzten.

Angriffe auf Flughafen: Reiche muss Rückflug von Konferenz in Riad umplanen

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) nimmt inmitten der anhaltenden Angriffe der Huthi-Miliz auf Flughäfen in Saudi-Arabien an einer Energiekonferenz in der saudiarabischen Hauptstadt Riad teil - und muss nun ihre Rückreise umplanen. Aufgrund der Sperrung des internationalen Flughafens in Riad könne "die für morgen geplante Rückreise voraussichtlich nicht wie vorgesehen stattfinden", erklärte eine Ministeriumssprecherin am Sonntagabend.

Trump meldet "Energie-Waffenruhe" zwischen Russland und der Ukraine

Russland und die Ukraine haben nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zugestimmt, ihre Angriffe auf die Energie-Infrastruktur des jeweils anderen Staates einzustellen. Mit "sofortiger Wirkung" gelte eine "Energie-Waffenruhe" im Krieg zwischen Russland und der Ukraine, erklärte Trump am Sonntag in seinem Onlinedienst Truth Social. Weitere Details nannte er zunächst nicht.

Textgröße ändern: