Deutsche Tageszeitung - Wasserverband warnt vor Umweltrisiken bei Unfällen in Tesla-Batterieproduktion

Wasserverband warnt vor Umweltrisiken bei Unfällen in Tesla-Batterieproduktion


Wasserverband warnt vor Umweltrisiken bei Unfällen in Tesla-Batterieproduktion
Wasserverband warnt vor Umweltrisiken bei Unfällen in Tesla-Batterieproduktion / Foto: ©

Wegen des Baus des großen Tesla-Fabrik in Brandenburg warnt der zuständige Wasserverband vor Risiken für die Grundwasserversorgung. "Unsere Sorge ist, dass bei Störfällen, insbesondere in der geplanten Batteriefabrik, eine Kontaminierung des Grundwassers nicht ausgeschlossen werden kann", sagte der Chef des Wasserverbands Strausberg-Erkner (WSE), André Bähler, dem "Handelsblatt". Er forderte ein Gutachten dazu.

Textgröße ändern:

Zudem verlangte Bähler von dem US-Elektroautohersteller "klare Zusicherungen" für Schutzmaßnahmen im Fall von Störfällen in der Batterieproduktion. Falls Tesla die damit verbundenen Risiken für die Umwelt "nicht nachvollziehbar beherrschen kann, wäre es geboten, die Zulassung dafür erst gar nicht zu erteilen". Das geplante Werk liege "immerhin" in einer Trinkwasserschutzzone.

Tesla baut im brandenburgischen Grünheide bei Berlin ein großes Werk. In der sogenannte Giga-Fabrik sollen neben Autos auch die dazugehörigen Batteriezellen gebaut werden. Nach jetzigem Stand ist die Inbetriebnahme für Ende des Jahres geplant. Die finale Genehmigung steht noch aus. Der Konzern hat große Teile seines Werks mit vorläufigen Genehmigungen allerdings bereits errichtet.

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

Bill Gates warnt vor Zunahme von KI-gestützten Cyberangriffen

Microsoft-Gründer Bill Gates hat vor einer Zunahme von KI-gestützten Cyberangriffen im kommenden Jahr gewarnt. Die Gefahr einer außer Kontrolle geratenen Künstlichen Intelligenz bestehe in den kommenden Jahren eher nicht, sagte Gates am Sonntag dem US-Sender ABC News. Viel größer sei die Gefahr, dass "schlechte Menschen" KI-Systeme ohne Schutzvorkehrungen für Cyberangriffe oder Bioterrorismus nutzten.

Angriffe auf Flughafen: Reiche muss Rückflug von Konferenz in Riad umplanen

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) nimmt inmitten der anhaltenden Angriffe der Huthi-Miliz auf Flughäfen in Saudi-Arabien an einer Energiekonferenz in der saudiarabischen Hauptstadt Riad teil - und muss nun ihre Rückreise umplanen. Aufgrund der Sperrung des internationalen Flughafens in Riad könne "die für morgen geplante Rückreise voraussichtlich nicht wie vorgesehen stattfinden", erklärte eine Ministeriumssprecherin am Sonntagabend.

Trump meldet "Energie-Waffenruhe" zwischen Russland und der Ukraine

Russland und die Ukraine haben nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zugestimmt, ihre Angriffe auf die Energie-Infrastruktur des jeweils anderen Staates einzustellen. Mit "sofortiger Wirkung" gelte eine "Energie-Waffenruhe" im Krieg zwischen Russland und der Ukraine, erklärte Trump am Sonntag in seinem Onlinedienst Truth Social. Weitere Details nannte er zunächst nicht.

Huthis drohen nach tödlichem Angriff auf Flughafen in Riad mit weiteren Attacken

Nach einem Angriff mit zwölf Todesopfern und hunderten Verletzten in Riad hat die pro-iranische Huthi-Miliz mit weiteren Attacken auf Flughäfen in Saudi-Arabien gedroht. Reisende, Beschäftigte und Luftfahrtunternehmen sollten diese nicht nutzen, erklärte der Huthi-Militärsprecher Jahja Saree am Sonntag im Onlinedienst X. Die EU, die UNO und die Bundesregierung verurteilten den Angriff vom Samstag. Die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition gegen die Huthis kündigte eine entschiedene Reaktion an.

Textgröße ändern: