Deutsche Tageszeitung - Deutsche Bahn will über 400 Millionen Euro in neues ICE-Werk in Dortmund investieren

Deutsche Bahn will über 400 Millionen Euro in neues ICE-Werk in Dortmund investieren


Deutsche Bahn will über 400 Millionen Euro in neues ICE-Werk in Dortmund investieren
Deutsche Bahn will über 400 Millionen Euro in neues ICE-Werk in Dortmund investieren / Foto: ©

Die Deutsche Dahn (DB) will über 400 Millionen Euro in ein neues Instandhaltungswerk für ICE-Züge im nordrhein-westfälischen Dortmund investieren. In dem neuen Werk sollen bis zu 500 neue Arbeitsplätze entstehen, wie die DB am Montag erklärte. Der Baubeginn ist für das Jahr 2025 geplant, der Betrieb soll im Jahr 2027 beginnen. In dem CO2-neutral betriebenen Werk sollen täglich bis zu 17 ICE-Züge überprüft und repariert werden.

Textgröße ändern:

"Für die Mobilitätswende braucht es eine leistungsfähige Eisenbahn", erklärte DB-Personenverkehrsvorstand Berthold Huber. Die Weichen für Wachstum und Qualität der Flotte müssten deshalb bereits heute gestellt werden. "Das neue Werk in Dortmund ist dafür ein wichtiger Baustein", erklärte Huber weiter.

Das neue Werk soll auf dem Gelände des ehemaligen Dortmunder Güterbahnhofs entstehen. Herzstück des neuen Werks soll eine 450 Meter lange Wartungshalle mit insgesamt vier Gleisen werden.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

Verkehrsminister Bilger will Boni von Bahnmanagern an Ziele knüpfen

Der Vorstoß von Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) für eine Kopplung der Bonuszahlungen für Bahnmanager an das Erreichen konkreter Ziele ist auf große Zustimmung gestoßen. Vertreter von SPD und Grünen sowie des Fahrgastverbandes ProBahn begrüßten die Initiative. Bilger kündigte in der "Bild am Sonntag" an, den Druck auf die Führungsebene des Konzerns erhöhen zu wollen. "Es wird sich konkret auf die Bonuszahlungen von Bahn-Managern auswirken, wenn die Ziele, die der Bund vorgibt, nicht eingehalten werden."

Bericht: Trotz Sanierung nur jeder vierte Zug zwischen Hamburg und Berlin pünktlich

Trotz fast elfmonatiger Generalsanierung ist die Pünktlichkeit auf der dicht befahrenen Bahnstrecke Hamburg–Berlin einem Medienbericht zufolge massiv eingebrochen. Von Mitte Juni bis Mitte Juli 2026 seien nur noch 25,8 Prozent aller Fernzüge pünktlich an ihr Ziel gekommen, berichtete die "Bild". Vor Beginn der Sanierung lag der Wert demnach noch bei 49,6 Prozent. Grund für die eingebrochene Pünktlichkeit seien andauernde Restarbeiten, die die Züge unterwegs immer wieder ausbremsten.

Dobrindt will Forschung zur Drohensicherheit in Deutschland ausbauen

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) will nach dem Drohnen-Vorfall am Leipziger Flughafen die Forschung zur Drohnensicherheit in Deutschland ausbauen. "Das Wettrüsten der Drohnentechnologie erfordert eigene Forschungseinheiten, um Schritt halten zu können", sagte Dobrindt der "Bild am Sonntag". Am 18. August solle am Testflughafen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Cochstedt in Sachsen-Anhalt eine neue Forschungseinrichtung für Drohnensicherheit errichtet werden.

DAK-Analyse: ADHS-Neudiagnosen bei Kindern deutlich gestiegen

Die Zahl der ADHS-Neudiagnosen bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland ist deutlich gestiegen. Im Jahr 2024 gab es im Vergleich zum Vorjahr 16 Prozent mehr Diagnosen einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung bei Kindern bis einschließlich 17 Jahren: Dies zeigt eine aktuelle Analyse der DAK-Gesundheit, die der Nachrichtenagentur AFP vorlag. Hochgerechnet wurde damit 2024 bundesweit bei rund 202.000 jungen Menschen erstmals ADHS diagnostiziert.

Textgröße ändern: