Deutsche Tageszeitung - Importe von Nudeln zurückgegangen

Importe von Nudeln zurückgegangen


Importe von Nudeln zurückgegangen
Importe von Nudeln zurückgegangen / Foto: ©

Die Nudelimporte nach Deutschland sind zurückgegangen: Laut Statistischem Bundesamt wurden von Januar bis August dieses Jahres rund 254.000 Tonnen Nudeln im Wert von 283,7 Millionen Euro importiert - ein Rückgang um 7,3 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Auch die Exporte gingen um diesen Wert zurück, sie betrugen bis August 40.400 Tonnen.

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Im vergangenen Jahr hatte der Handel mit den Teigwaren einen Boom erlebt, mit 405.000 Tonnen wurden rund 5,9 Prozent mehr Nudeln eingeführt als 2019. Dabei kamen im vergangenen Jahr 86,2 Prozent der eingeführten Teigwaren aus Italien.

Klimabedingte Missernten beim Hartweizen könnten jedoch zu Engpässen und Preissteigerungen führen, mahnte das Statistische Bundesamt. Grund seien vor allem Dürre und extreme Hitze in den USA und Kanada sowie ungünstige Wetterbedingungen in anderen wichtigen Anbauländern. Für Kanada schätzt die dortige Statistikbehörde die diesjährige Hartweizenernte auf nur 3,5 Millionen Tonnen - das wäre nur etwa halb so viel wie im Vorjahr.

Zwar wächst Hartweizen auch in Deutschland, den Bedarf deckt die Menge hierzulande jedoch bei weitem nicht. Der Nudel-Rohstoff hängt zu 83 Prozenten von Importen ab.

(N.Loginovsky--DTZ)

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