Deutsche Tageszeitung - Stiftung Warentest: Große Unterschiede bei Ingwer-Shots

Stiftung Warentest: Große Unterschiede bei Ingwer-Shots


Stiftung Warentest: Große Unterschiede bei Ingwer-Shots
Stiftung Warentest: Große Unterschiede bei Ingwer-Shots / Foto: ©

Würzig, scharf und gesund: Viele Menschen setzen in der kalten Jahreszeit auf Ingwer-Shots zur Stärkung des Immunsystems. Zwischen den verschiedenen Herstellern gibt es aber große Unterschiede, wie die Stiftung Warentest am Montag erklärte. Im Test waren 19 verschiedene Ingwer-Shots in einer Preisspanne von 5,60 Euro pro Liter bis hin zu 80 Euro pro Liter. Kaltgepresste Ingwer-Shots enthielten meist mehr Scharfstoffe und waren somit intensiver im Geschmack.

Textgröße ändern:

Auch den Vitamin-C-Gehalt der Produkte nahmen die Warentester unter die Lupe. Sieben der getesteten Produkte enthielten nachweislich kein Vitamin C, andere wiederum lieferten deutlich mehr als die empfohlene Tagesdosis. Verbraucher sollten außerdem auf den Zuckergehalt ihres Getränks achten: Da Ingwersaft sehr scharf ist, basieren die Produkte meist auf Apfel- oder Orangensaft. Je nach Zusammensetzung kann der Zuckergehalt der Getränke laut Stiftung Warentest höher sein als der von Cola.

Empfehlenswert war laut Stiftung Warentest die Eigenmarke der Supermarktkette Rewe - für 15,90 pro Liter bekommen Verbraucher einen Ingwer-Shot mit vielen Scharfstoffen und Vitamin C. Günstiger ist demnach der Immer Bio Ingwer-Shot für 5,60 pro Liter.

Wer regelmäßig Ingwer-Shots trinkt, der sollte diese am besten selber herstellen, empfahlen die Tester weiter. Im direkten Vergleich enthielten selbst gemachte Mischungen im Schnitt ein Drittel mehr Scharfstoffe als Produkte aus dem Handel.

Inwiefern Ingwer-Shots tatsächlich der Gesundheit helfen, ist nicht abschließend geklärt: Laborstudien haben laut Stiftung Warentest jedoch eine antivirale, antioxidative und entzündungshemmende Wirkung nachgewiesen. Die gesundheitlich positiven Wirkungen sind in selbst hergestellten Ingwer-Getränken demnach tendenziell stärker.

(W.Uljanov--DTZ)

Empfohlen

Streit im Nürnberger Flughafen eskaliert: Elf Passagiere von Flug ausgeschlossen

In Nürnberg sind elf Passagiere von einem Flug ausgeschlossen worden, nachdem ein Streit auf dem Flughafen eskalierte. Wie das Polizeipräsidium in Nürnberg am Sonntag berichtete, gerieten am Freitagabend am Check-in-Schalter zwei Gruppen mit insgesamt etwa 20 Beteiligten in einen Streit um ihre Plätze in der Warteschlange.

Gedenktag: Mahnungen zu besserem Schutz für Sinti und Roma

Der Antiziganismusbeauftragte der Bundesregierung, Michael Brand, hat größere Anstrengungen zum Schutz von Sinti und Roma in Deutschland angemahnt. Der Umgang mit Minderheiten zeige, wie es um eine Demokratie bestellt sei, sagte Brand am Sonntag im Deutschlandfunk anlässlich des europäischen Holocaust-Gedenktages für Sinti und Roma. "Die Sinti und Roma sind Teil von Deutschland", hob der CDU-Politiker hervor.

"Mit KI erstellt": Neue EU-Regeln für Künstliche Intelligenz treten in Kraft

Am Sonntag treten neue EU-Regeln für Künstliche Intelligenz in Kraft. Zahlreiche mit KI generierte Inhalte müssen dann entsprechend gekennzeichnet werden. Die Vorgaben gelten für Bilder, Videos und Texte, die einem professionellen Zweck dienen, also zum Beispiel Werbung sowohl im Internet als auch auf Plakaten. Auch Influencer, die mit ihrem Content Geld verdienen, müssen sich an die Regeln halten. Wer KI-Bilder auf seinem privaten Profil veröffentlicht, muss hingegen nichts kennzeichnen.

Rund 300.000 Menschen ziehen bei Hamburger CSD-Demonstration durch die Stadt

Rund 300.000 Menschen sind am Samstag bei der Demonstration zum Christopher Street Day (CSD) in Hamburg durch die Stadt gezogen. Das teilten Polizei und Veranstalter am Nachmittag übereinstimmend mit. Beide sprachen von einem sehr friedlichen Verlauf der Großveranstaltung.

Textgröße ändern: