Deutsche Tageszeitung - Bundesarbeitsgericht verhandelt über Rechte von Fahrradkurieren

Bundesarbeitsgericht verhandelt über Rechte von Fahrradkurieren


Bundesarbeitsgericht verhandelt über Rechte von Fahrradkurieren
Bundesarbeitsgericht verhandelt über Rechte von Fahrradkurieren / Foto: ©

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt verhandelt am Mittwoch über die Rechte von Fahrradkurieren (09.00 Uhr). Umstritten ist, ob ihnen der Arbeitgeber Fahrrad, Smartphone und weitere Ausrüstung kostenlos zur Verfügung stellen muss. Ein Urteil könnte noch am Mittwoch fallen. (Az: 5 AZR 334/21)

Textgröße ändern:

Der vom DGB Rechtsschutz vertretene Kläger arbeitet für einen Lieferdienst in Hessen. Er holt bestellte Speisen und Getränke von Restaurants ab und bringt sie zu den Kunden. Die Fahrerinnen und Fahrer müssen ihr eigenes Fahrrad und zur Abarbeitung der Aufträge ihr eigenes Smartphone benutzen. Für die Überlassung weiterer Ausrüstung verlangt der Arbeitgeber ein Pfand von 100 Euro.

In der Vorinstanz hatte das Hessische Landesarbeitsgericht entschieden, dass der Arbeitgeber den Kurierfahrern Fahrrad, Smartphone und weitere Ausrüstung kostenfrei zur Verfügung stellen muss. Die gegenteiligen Klauseln im Arbeitsvertrag benachteiligten die Fahrer unangemessen, hieß es.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

"Mit KI erstellt": Neue EU-Regeln für Künstliche Intelligenz treten in Kraft

Am Sonntag treten neue EU-Regeln für Künstliche Intelligenz in Kraft. Zahlreiche mit KI generierte Inhalte müssen dann entsprechend gekennzeichnet werden. Die Vorgaben gelten für Bilder, Videos und Texte, die einem professionellen Zweck dienen, also zum Beispiel Werbung sowohl im Internet als auch auf Plakaten. Auch Influencer, die mit ihrem Content Geld verdienen, müssen sich an die Regeln halten. Wer KI-Bilder auf seinem privaten Profil veröffentlicht, muss hingegen nichts kennzeichnen.

Rund 300.000 Menschen ziehen bei Hamburger CSD-Demonstration durch die Stadt

Rund 300.000 Menschen sind am Samstag bei der Demonstration zum Christopher Street Day (CSD) in Hamburg durch die Stadt gezogen. Das teilten Polizei und Veranstalter am Nachmittag übereinstimmend mit. Beide sprachen von einem sehr friedlichen Verlauf der Großveranstaltung.

300.000 Teilnehmende bei CSD in Hamburg

Rund 300.000 Menschen haben am Samstag an der Demonstration zum Christopher Street Day (CSD) in Hamburg teilgenommen. Das teilten Polizei und Veranstalter am Nachmittag übereinstimmend mit. Beide sprachen von einem sehr friedlichen Verlauf der Großveranstaltung.

Neue Debatten in Koalition über Abkehr von "Rente mit 63"

Der Protest mehrerer ostdeutscher Ministerpräsidenten gegen eine Abschaffung der abschlagsfreien Rente für besonders langjährig Versicherte hat neue kontroverse Debatten auch in der Koalition in Berlin ausgelöst. SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf stellte in der "Bild"-Zeitung vom Samstag klar, dass die Abschaffung eine Forderung der Union, nicht aber der SPD sei. Politiker von CDU und CSU pochten darauf, an dem besprochenen Aus für die "Rente mit 63" festzuhalten.

Textgröße ändern: