Deutsche Tageszeitung - Wachstum von Streamingdienst Disney+ verlangsamt sich

Wachstum von Streamingdienst Disney+ verlangsamt sich


Wachstum von Streamingdienst Disney+ verlangsamt sich
Wachstum von Streamingdienst Disney+ verlangsamt sich / Foto: ©

Zwei Jahre nach seinem Start verlangsamt sich das Wachstum des Streamingdienstes Disney+. Weltweit zählte der Dienst am Ende seines zweiten Geschäftsjahres 118 Millionen Abonnentinnen und Abonnenten, wie der US-Unterhaltungsriese Disney am Mittwoch mitteilte. Im zurückliegenden Quartal gewann der Streamingdienst demnach zwei Millionen weitere Haushalte für sich. Experten hatten allerdings auf insgesamt mindestens 125 Millionen Abonnenten zum Quartalsende gehofft.

Textgröße ändern:

Der Disney-Konzern erzielte im vierten Quartal einen Umsatz von 18,5 Milliarden Dollar (knapp 16 Milliarden Euro) und unter dem Strich einen Gewinn von 160 Millionen Dollar. Vor einem Jahr hatte Disney einen Nettoverlust von über 700 Millionen vermeldet - vor allem weil seine Themenparks wegen der Corona-Pandemie schließen mussten.

Disney+ und die Videoplattformen ESPN+ und Hulu zählen insgesamt 179 Millionen Abonnenten. Mit ihnen machte der Disney-Konzern einen Umsatz von 4,6 Milliarden Dollar, ein Plus von 38 Prozent. Die wieder eröffneten Themenparks und Fanartikel brachten Disney einen Umsatz von 5,5 Milliarden Dollar ein.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Rund 300.000 Menschen ziehen bei Hamburger CSD-Demonstration durch die Stadt

Rund 300.000 Menschen sind am Samstag bei der Demonstration zum Christopher Street Day (CSD) in Hamburg durch die Stadt gezogen. Das teilten Polizei und Veranstalter am Nachmittag übereinstimmend mit. Beide sprachen von einem sehr friedlichen Verlauf der Großveranstaltung.

300.000 Teilnehmende bei CSD in Hamburg

Rund 300.000 Menschen haben am Samstag an der Demonstration zum Christopher Street Day (CSD) in Hamburg teilgenommen. Das teilten Polizei und Veranstalter am Nachmittag übereinstimmend mit. Beide sprachen von einem sehr friedlichen Verlauf der Großveranstaltung.

Neue Debatten in Koalition über Abkehr von "Rente mit 63"

Der Protest mehrerer ostdeutscher Ministerpräsidenten gegen eine Abschaffung der abschlagsfreien Rente für besonders langjährig Versicherte hat neue kontroverse Debatten auch in der Koalition in Berlin ausgelöst. SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf stellte in der "Bild"-Zeitung vom Samstag klar, dass die Abschaffung eine Forderung der Union, nicht aber der SPD sei. Politiker von CDU und CSU pochten darauf, an dem besprochenen Aus für die "Rente mit 63" festzuhalten.

Erklärung: Uefa entzieht Fifa-Chef Infantino ihr "Vertrauen"

Trotz des Rückziehers bei seinen umstrittenen Investoren-Plänen hat Fifa-Präsident Gianni Infantino das Vertrauen des europäischen Fußballverbands Uefa verloren. "Die derzeitige Führung der Fifa hat nicht nur das Vertrauen der Uefa verloren, sondern auch das vieler anderer Mitglieder der Fußball-Familie", erklärte die Uefa am Samstag.

Textgröße ändern: