Deutsche Tageszeitung - Daimler Truck plant Börsengang für den 10. Dezember

Daimler Truck plant Börsengang für den 10. Dezember


Daimler Truck plant Börsengang für den 10. Dezember
Daimler Truck plant Börsengang für den 10. Dezember / Foto: ©

Der Lkw- und Bushersteller Daimler Truck plant seinen Börsengang in Frankfurt für den 10. Dezember. Das Unternehmen rechne damit, sich im ersten Quartal 2022 für den Leitindex Dax zu qualifizieren, erklärte Daimler Truck am Donnerstag. "Wir sind entschlossen, eine höhere Profitabilität zu erzielen und mit vollem Einsatz das Rennen hin zu Null-Emissionen zu gewinnen", erklärte der Vorstandsvorsitzende Martin Daum.

Textgröße ändern:

Anfang Oktober hatten die Aktionäre des Autoherstellers Daimler die Abspaltung der Lkw-Sparte Daimler Truck abgesegnet. Bei einer virtuellen Hauptversammlung stimmten 99,9 Prozent der Anteilseigner für den Schritt.

Im Rahmen der Umstrukturierung des Unternehmens werden 65 Prozent der Anteile an Daimler Truck an bisherige Aktionäre transferiert. Dieses wird nun als eigenständiges Unternehmen an der Börse notiert. Als Gegenleistung für die Abspaltung erhalten die Daimler-Aktionäre für je zwei Aktien der Daimler AG eine Aktie der Daimler Truck Holding AG. Daimler wird laut Konzernangaben weiterhin einen Mindestanteil von 35 Prozent an Daimler Truck halten.

"Einen Monat vor dem geplanten Börsengang sind wir bereit für die Unabhängigkeit", erklärte Daum weiter. Bis zum Jahr 2025 strebe das Unternehmen eine zweistellige Umsatzrendite im Industriegeschäft an - starke Marktbedingungen vorausgesetzt.

Daimler Truck erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von 35 Milliarden Euro, 2019 hatte der Umsatz 44 Milliarden Euro betragen. Das Betriebsergebnis belief sich im Jahr 2020 auf 525 Millionen Euro, im Jahr 2019 waren 2,7 Milliarden Euro gewesen.

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

Rund 300.000 Menschen ziehen bei Hamburger CSD-Demonstration durch die Stadt

Rund 300.000 Menschen sind am Samstag bei der Demonstration zum Christopher Street Day (CSD) in Hamburg durch die Stadt gezogen. Das teilten Polizei und Veranstalter am Nachmittag übereinstimmend mit. Beide sprachen von einem sehr friedlichen Verlauf der Großveranstaltung.

300.000 Teilnehmende bei CSD in Hamburg

Rund 300.000 Menschen haben am Samstag an der Demonstration zum Christopher Street Day (CSD) in Hamburg teilgenommen. Das teilten Polizei und Veranstalter am Nachmittag übereinstimmend mit. Beide sprachen von einem sehr friedlichen Verlauf der Großveranstaltung.

Neue Debatten in Koalition über Abkehr von "Rente mit 63"

Der Protest mehrerer ostdeutscher Ministerpräsidenten gegen eine Abschaffung der abschlagsfreien Rente für besonders langjährig Versicherte hat neue kontroverse Debatten auch in der Koalition in Berlin ausgelöst. SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf stellte in der "Bild"-Zeitung vom Samstag klar, dass die Abschaffung eine Forderung der Union, nicht aber der SPD sei. Politiker von CDU und CSU pochten darauf, an dem besprochenen Aus für die "Rente mit 63" festzuhalten.

Erklärung: Uefa entzieht Fifa-Chef Infantino ihr "Vertrauen"

Trotz des Rückziehers bei seinen umstrittenen Investoren-Plänen hat Fifa-Präsident Gianni Infantino das Vertrauen des europäischen Fußballverbands Uefa verloren. "Die derzeitige Führung der Fifa hat nicht nur das Vertrauen der Uefa verloren, sondern auch das vieler anderer Mitglieder der Fußball-Familie", erklärte die Uefa am Samstag.

Textgröße ändern: