Deutsche Tageszeitung - Gastronomie-Initiative warnt vor 2G Plus in der Branche

Gastronomie-Initiative warnt vor 2G Plus in der Branche


Gastronomie-Initiative warnt vor 2G Plus in der Branche
Gastronomie-Initiative warnt vor 2G Plus in der Branche / Foto: ©

Die in der Initiative Gastgeberkreis zusammengeschlossenen Gastronomen und Betriebe haben eindringlich vor einer flächendeckenden 2G-Plus-Regel gewarnt. Dies käme "einem Lockdown gleich", erklärte die Initiative am Mittwoch. In ihr ist eine ganze Reihe von Unternehmerinnen und Unternehmern zusammengeschlossen, die von der Corona-Krise unmittelbar betroffen sind. Zusammen haben sie nach eigenen Angaben bundesweit über 60.000 Mitarbeiter.

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Zwar unterstützte die Initiative die vielerorts bereits eingeführte 2G-Regel, wonach wegen der derzeit hohen Infektionszahlen nur noch Geimpfte oder Genesene die Innengastronomie besuchen dürfen. Denn: "Der Gastronomie-Genuss muss für alle Beteiligten sicher sein." Die Mehrheit der Gäste falle bereits unter 2G. Außerdem sprach sich die Initiative gar für strenge Kontrollen der Vorgaben aus.

Allerdings wandte sich die Initiative entschieden gegen 2G Plus, wonach zusätzlich zu einer Impfung oder Genesung ein aktueller Test nötig wäre. "Dies würde eine erneute wirtschaftliche Katastrophe für die Gastronomie hervorrufen und einem Lockdown gleichkommen", hieß es. Vielen Gästen werde nicht nur der Aufwand zu hoch sein, sondern hinzu komme eine Verunsicherung der Menschen, die der Gastronomie dann lieber fernblieben. Nicht zuletzt litten die Beschäftigten unter der Jobunsicherheit.

Die Gastronomie-Branche sei bereits "von der Pandemie über die Maßen gebeutelt" und habe sich in den Sommermonaten gerade erst wieder etwas erholt. Nun stehe sie erneut "vor einem herben Rückschlag", warnte die Initiative. Daher müssten die Hilfspakete für die Gastronomie "verlängert und optimiert werden". Außerdem müsse im Ernstfall wieder 80 Prozent Kurzarbeitergeld gezahlt werden.

(O.Tatarinov--DTZ)

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