Deutsche Tageszeitung - Von Januar bis September deutlich mehr Unterhaltungselektronik importiert

Von Januar bis September deutlich mehr Unterhaltungselektronik importiert


Von Januar bis September deutlich mehr Unterhaltungselektronik importiert
Von Januar bis September deutlich mehr Unterhaltungselektronik importiert / Foto: ©

Deutschlands Händler haben in den ersten neun Monaten des Jahres deutlich mehr Spielekonsolen, Kopfhörer und smarte Lautsprecher aus dem Ausland eingekauft. Von Januar bis September wurden Geräte im Wert von 7,7 Milliarden Euro importiert, das waren 13 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Auch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2019 war dies ein Anstieg um 9,4 Prozent.

Textgröße ändern:

Besonders stark nahm die Einfuhr von Spielekonsolen zu. Bis September importierten die Händler in diesem Jahr Geräte im Wert von 1,3 Milliarden Euro, ein Plus von knapp 26 Prozent im Vorjahresvergleich, wie die Statistiker weiter mitteilten.

Gut die Hälfte der Importe kam demnach aus Asien - allein 39,2 Prozent aus China. Auf Platz zwei mit 10,8 Prozent stand Polen, auf Platz drei mit 7,8 Prozent Japan.

Im laufenden Quartal dürfte nach Angaben der Statistiker noch viel mehr Unterhaltungselektronik aus dem Ausland geliefert werden, denn die Monate Oktober bis Dezember spielen demnach in der Regel eine besonders große Rolle: Im vergangenen Jahr etwa entfielen 35,4 Prozent der Gesamtimporte im Wert von 10,6 Milliarden Euro auf das vierte Quartal mit dem Weihnachtsgeschäft.

(N.Loginovsky--DTZ)

Empfohlen

Rhein in den Niederlanden nahe deutscher Grenze mit historisch niedrigem Pegel

Wegen ausbleibenden Niederschlags hat der Wasserpegel des Rheins an der deutsch-niederländischen Grenze den niedrigsten jemals gemessenen Pegel erreicht. Am Messpunkt Lobith westlich von Emmerich in Nordrhein-Westfalen sei "noch nie" ein tieferer Wasserstand registriert worden, erklärte das niederländische Wasser- und Infrastrukturministerium am Donnerstag.

Atomstromproduktion in mehreren Ländern wegen niedriger Flusspegel unter Druck

Die Atomstromproduktion in mehreren europäischen Ländern ist wegen niedriger Pegelstände von Flüssen und deshalb fehlenden Kühlwassers stark unter Druck. In Rumänien sind zwei Reaktoren des Kraftwerks Cernavoda außer Betrieb, in Ungarn wurde die Leistung des Kernkraftwerks Paks gedrosselt. Auch in Frankreich wurden in dieser Woche Reaktoren wegen der hohen Temperaturen abgeschaltet.

Russland setzt Telegram-Chef Durow auf "Terroristen"-Liste

Russland hat den Chef des Onlinedienstes Telegram, Pawel Durow, auf eine schwarze Liste von "Terroristen und Extremisten" gesetzt. Der Name des 41-Jährigen war am Donnerstag in einem entsprechenden Register der russischen Finanzbehörde Rosfinmonitoring zu finden. Zur Begründung erklärte der russische Geheimdienst FSB, Telegram habe zugelassen, dass der ukrainische Geheimdienst die Plattform dazu nutzt, Russen für Angriffe auf die Infrastruktur zu gewinnen.

Ende des Tankrabatts: Inflation steigt im Juli auf voraussichtlich 2,8 Prozent

Die hohen Preise für Benzin und Diesel haben den Preisanstieg in Deutschland im Juli stark beschleunigt: Die Teuerung lag bei voraussichtlich 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Bis Juni hatte sich die Inflationsrate auf 2,3 Prozent verringert, ein gewichtiger Grund dafür war der staatliche Tankrabatt.

Textgröße ändern: