Deutsche Tageszeitung - Ifo-Umfrage: Stimmung in der Exportindustrie trotz Lieferproblemen verbessert

Ifo-Umfrage: Stimmung in der Exportindustrie trotz Lieferproblemen verbessert


Ifo-Umfrage: Stimmung in der Exportindustrie trotz Lieferproblemen verbessert
Ifo-Umfrage: Stimmung in der Exportindustrie trotz Lieferproblemen verbessert / Foto: ©

Die Stimmung in der deutschen Exportindustrie hat sich laut Umfrage des Ifo-Instituts trotz der Lieferprobleme im November verbessert. Die Autoindustrie etwa erwarte deutliche Zuwächse im Auslandsgeschäft, teilte das Ifo am Donnerstag mit. Im Oktober waren die Ausfuhren aus Deutschland in Länder außerhalb der Europäischen Union um 3,3 Prozent zum Vormonat gestiegen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

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"Die deutsche Exportwirtschaft ist trotz Lieferproblemen bei Vorprodukten und Rohstoffen robust aufgestellt", erklärte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Nicht nur die Autohersteller, auch die Produzenten von elektrischen Ausrüstungen erwarteten deutliche Zuwächse im Auslandsgeschäft. Im Maschinenbau gaben die Erwartungen der Unternehmen zwar etwas nach, sie lägen aber immer noch auf einem guten Niveau, wie das Ifo betonte.

Die Hersteller von Nahrungsmitteln sind der Ifo-Umfrage zufolge "vorsichtig optimistisch", zusätzliche Exportaufträge zu bekommen. Mit einem Rückgang der Exporte rechneten nur die Hersteller von Druckerzeugnissen.

Im Oktober exportierten die deutschen Hersteller Waren im Wert von 54,0 Milliarden Euro in Drittstaaten außerhalb der EU, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das war eine Steigerung um 3,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat Oktober 2020. Die Ausfuhren lagen damit 11,4 Prozent über dem Vorkrisenniveau vom Februar 2020.

Wichtigster Handelspartner waren im Oktober die USA, die Exporte dorthin stiegen um fast elf Prozent im Vorjahresvergleich. An zweiter Stelle folgte China, dorthin nahmen die Ausfuhren um fast zehn Prozent zu. An dritter Stelle stand Großbritannien - obwohl die Exporte ins Vereinigte Königreich im Vorjahresvergleich um über zwölf Prozent sanken.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

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