Deutsche Tageszeitung - Berufspendler nutzen auch für kurze Arbeitswege am häufigsten das Auto

Berufspendler nutzen auch für kurze Arbeitswege am häufigsten das Auto


Berufspendler nutzen auch für kurze Arbeitswege am häufigsten das Auto
Berufspendler nutzen auch für kurze Arbeitswege am häufigsten das Auto / Foto: ©

Auch für kurze Arbeitswege setzen Berufspendlerinnen und -pendler vor allem auf das Auto. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, gaben 40 Prozent der Pendler im Jahr 2020 an, für Strecken unter fünf Kilometern normalerweise das Auto zu nutzen. Für Strecken von fünf bis unter zehn Kilometern lag der Anteil der Pkw-Fahrerinnen und -Fahrer mit 69 Prozent nochmals deutlich höher.

Textgröße ändern:

Wenn das Fahrrad als Verkehrsmittel genutzt wird, dann am ehesten auf der Strecke bis fünf Kilometer, aber deutlich seltener als das Auto. Hier nutzte rund jeder vierte Berufspendler (26 Prozent) das Rad, auf Strecken zwischen fünf und zehn Kilometern waren es laut Bundesamt elf Prozent.

Vergleichsweise selten wird demnach der ÖPNV für kurze Arbeitswege genutzt. Mit Bus, Bahn oder Tram waren auf Strecken unter fünf Kilometern lediglich acht Prozent der Pendlerinnen und -pendler unterwegs; auf Arbeitswegen von fünf bis zehn Kilometern waren es 18 Prozent.

Die Angaben des Bundesamtes beruhen auf den Ergebnissen des Mikrozensus 2020. Demnach hat fast die Hälfte aller Berufspendlerinnen und -pendler (48 Prozent) nach eigenen Angaben weniger als zehn Kilometer zum Arbeitsplatz zurückzulegen. Für 27 Prozent ist der Arbeitsplatz sogar weniger als fünf Kilometer entfernt.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

IWF-Chefin lobt bei Besuch in Argentinien Mileis Reformkurs

IWF-Chefin Kristalina Georgieva hat die wirtschaftliche Entwicklung Argentiniens unter Präsident Javier Milei gelobt. Seit dessen Amtsantritt im Jahr 2023 sei die Lage "nach allen Kennzahlen deutlich solider", sagte die geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds am Montag bei einem Besuch in Buenos Aires.

Porsche baut 5000 Stellen ab - Audi senkt Umsatzprognose für 2026

Die Krise bei Volkswagen macht auch vor den Premiumtöchtern nicht Halt: Der Sportwagenhersteller Porsche kündigte am Montag 5000 Stellenstreichungen an, Audi senkte seine Umsatzprognose für das laufende Jahr. Die VW-Töchter leiden wie auch die Kernmarke des Konzerns unter einem wegbrechenden China-Geschäft und hohen Belastungen wegen der Zölle von US-Präsident Donald Trump.

Porsche baut bis 2035 weitere 5000 Stellen ab

Der Sportwagenhersteller Porsche baut bis 2035 weitere 5000 Arbeitsplätze ab. Der Stellenabbau werde "sozialverträglich" und mittels natürlicher Fluktuation, Altersteilzeit und Aufhebungsverträge umgesetzt, erklärte der Autobauer am Montag. Zugleich sicherte Porsche den Erhalt seiner Standorte zu und schloss betriebsbedingte Kündigungen bis 2035 aus.

China-Geschäft bricht weiter ein - Audi senkt Umsatzprognose

Vor dem Hintergrund weiter einbrechender Verkäufe in China hat der Autobauer Audi seine Umsatzprognose für 2026 gesenkt. Gerechnet wird nun mit 58 bis 63 Milliarden Euro - fünf Milliarden weniger als im Frühling erwartet, wie die Ingolstädter VW-Tochter am Montag mitteilte. Finanzchef Jürgen Rittersberger stellte weitere Sparmaßnahmen in Aussicht.

Textgröße ändern: