Deutsche Tageszeitung - Vzbv-Chef Müller fordert Verlängerung der Förderung privater E-Ladestationen

Vzbv-Chef Müller fordert Verlängerung der Förderung privater E-Ladestationen


Vzbv-Chef Müller fordert Verlängerung der Förderung privater E-Ladestationen
Vzbv-Chef Müller fordert Verlängerung der Förderung privater E-Ladestationen / Foto: ©

Der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller, hat eine Verlängerung der Förderung für private Ladestationen für Elektroautos gefordert. Er sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Donnerstag, die bislang hohe Nachfrage habe gezeigt, "dass das Interesse an E-Mobilität zunimmt". "Um diesen Hochlauf nicht zu stoppen, sollte die Förderung noch einmal bis Ende 2022 verlängert werden."

Textgröße ändern:

Der Bund hatte das Förderprogramm im Herbst 2020 gestartet, um Mieter, Wohneigentümer und Vermieter finanziell beim Einbau privater Ladestationen zu unterstützen. Pro Ladepunkt konnten Interessierte einen Zuschuss von 900 Euro bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen. Seit Oktober dieses Jahres sind die Mittel allerdings ausgeschöpft.

Bislang mussten die Antragsteller kein E-Auto besitzen oder planen, eines anzuschaffen. Das aber müsse sich ändern, forderte Müller. "Um Mitnahmeeffekte zu verhindern, sollte die Förderung an den Besitz oder den nachzuweisenden Kauf eines E-Autos gekoppelt werden", sagte er der "NOZ".

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Nach Scheitern von Wohnungsgesetz in Spanien: Zehntausende demonstrieren für bezahlbaren Wohnraum

Nach dem Nein des spanischen Parlaments zu einem Regulierungspaket gegen die Wohnungsnot haben am Samstag erneut zehntausende Menschen im Land für bezahlbaren Wohnraum demonstriert. In Madrid zogen mehrere Demonstrationszüge durch das Stadtzentrum. Auf einem großen Transparent stand "Auf zum Generalstreik". Nach Behördenangaben beteiligten sich alleine in der Hauptstadt 70.000 Menschen an den Demonstrationen, die Organisatoren sprachen von 500.000.

Trump lobt Freigabe europäischer Ölreserven - Keine Drohung mit Diesel-Exportstopp mehr

US-Präsident Donald Trump hat die Entscheidung der europäischen G7-Staaten zur Freigabe der Ölreserven gelobt - seine Drohung mit einem Diesel-Exportstopp der USA zog er zurück. "Was Europa gemacht hat, war wirklich eine großartige Sache", sagte Trump am Freitag (Ortszeit) auf die Frage eines AFP-Journalisten. Ein Exportstopp habe auch nie "wirklich auf dem Tisch gelegen". In Deutschland kritisierten die Grünen die Freigabe als "politische Dummheit".

Grüne kritisieren Freigabe von Ölreserven als "politische Dummheit"

Die Grünen haben die Entscheidung der G7-Staaten zur Freigabe von Öl und Diesel aus ihren nationalen Reserven scharf kritisiert. "Die Freigabe ist ein Fehler, schlimmer noch: eine politische Dummheit", sagte der Grünen-Energiepolitiker Michael Kellner am Samstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. "Die Reserven sind für echte Notfälle da und nicht für einen amerikanischen Präsidenten, dem im Wahlkampf die Felle davonschwimmen."

Argentinien bietet Ausländern im Gegenzug für Investitionen Staatsbürgerschaft an

Argentinien will ab Ende des Jahres Ausländern, die mindestens 350.000 Dollar (rund 311.000 Euro) in dem Land investieren, die argentinische Staatsbürgerschaft anbieten. Das Programm zum Erwerb der Staatsbürgerschaft im Gegenzug für eine "Investition" sieht "zwei einfache und transparente Mechanismen" vor, wie die Regierung des ultrarechten Präsidenten Javier Milei am Samstag mitteilte.

Textgröße ändern: