Deutsche Tageszeitung - Umsatz im Gastgewerbe im Oktober weiter zurückgegangen

Umsatz im Gastgewerbe im Oktober weiter zurückgegangen


Umsatz im Gastgewerbe im Oktober weiter zurückgegangen
Umsatz im Gastgewerbe im Oktober weiter zurückgegangen / Foto: ©

Der Umsatz von Hotels, Kneipen und Restaurants ist wegen der verschärften Corona-Regeln im Oktober erneut zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte, sank der Umsatz im Gastgewerbe von September bis Oktober preisbereinigt um 0,6 Prozent. Damit lag er knapp 18 Prozent unter dem Niveau des Februars 2020 im Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland.

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In der Gastronomie fiel der Umsatz im Vormonatsvergleich um 2,1 Prozent, wie die Statistiker weiter mitteilten. Er lag im Oktober damit 18,6 Prozent unter Vorkrisenniveau.

Die Hotels und sonstige Beherbergungsunternehmen machten im Oktober gegenüber September 1,4 Prozent mehr Umsatz, lagen aber noch 16,7 Prozent unter Vorkrisenniveau.

Im Vergleich zum Oktober 2020 stieg der Umsatz im Gastgewerbe um fast 20 Prozent. In der Gastronomie betrug das Plus 12,0 Prozent, bei den Beherbergungsunternehmen 34,8 Prozent.

Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga hatte erst am Freitag die "katastrophalen" Umsatzverluste der Branche durch die 2G- und 2G-Plus-Regeln beklagt. Fast jeder zweite Unternehmer der Branche habe nach Einführung der Regeln Umsatzeinbrüche von 70 Prozent und mehr gemeldet. Demnach haben nur Genesene und Geimpfte (2G) Zutritt zum Restaurant oder Hotel, in manchen Bundesländern ergänzt um einen negativen Testnachweis (2G Plus)

"Viele Betriebe können nicht mehr rentabel arbeiten", erklärte Dehoga-Präsident Guido Zöllick. "Um das Überleben der in Not geratenen Betriebe zu sichern, braucht es einen angemessenen Schadensausgleich für alle Unternehmen unabhängig von ihrer Größe und Mitarbeiterzahl."

(L.Møller--DTZ)

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