Deutsche Tageszeitung - Bundesländer erhalten auch 2022 eine Milliarde Euro vom Bund für sozialen Wohnungsbau

Bundesländer erhalten auch 2022 eine Milliarde Euro vom Bund für sozialen Wohnungsbau


Bundesländer erhalten auch 2022 eine Milliarde Euro vom Bund für sozialen Wohnungsbau
Bundesländer erhalten auch 2022 eine Milliarde Euro vom Bund für sozialen Wohnungsbau / Foto: ©

Die Bundesländer erhalten auch im Haushaltsjahr 2022 eine Milliarde Euro vom Bund für den sozialen Wohnungsbau. Die Verhandlungen mit den Ländern seien beendet, sagte Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Donnerstag. Die Bundesmittel für die Länder seien ein "gutes Signal für die Mieterinnen und Mieter, die sich keine teuren Wohnungen leisten können".

Textgröße ändern:

Geywitz betonte, Wohnraum zu sichern, Mieterinnen und Mieter "nicht allein zu lassen und die Wohnungsmärkte zu entspannen", habe für sie "absolute Priorität". Dafür stelle die Regierung "erhebliche Mittel bereit".

Die Ministerin kündigte eine weitere Milliarde Euro für den klimagerechten sozialen Wohnungsbau an. Daran "arbeiten wir aktuell mit Hochdruck", sagte sie den Funke-Zeitungen. Mit dieser "Klimamilliarde" könne neben dem energetischen hochwertigen Neubau auch die energetische Sanierung von Sozialwohnungen angegangen werden.

Für Sozialwohnungen sind die Länder zuständig. Damit der Bund ihnen dauerhaft Zuschüsse für diese Aufgabe zahlen kann, wurde 2019 das Grundgesetz geändert. 2021 erhielten sie eine Milliarde Euro; diese Summe ist bislang jährlich bis 2024 eingeplant.

Der Verband der Wohnungswirtschaft hatte vor einigen Monaten jährlich fünf Milliarden Euro pro Jahr für den Bau von Sozialwohnungen gefordert. Bund und Länder müssten je 2,5 Milliarden Euro geben.

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

Neue Startup-Strategie der Bundesregierung mit Fokus auf Militär-Technologie

Die neue Startup-Strategie der Bundesregierung hat einen starken Fokus auf Militär-Technologie. Geplant sei unter anderem ein Finanzierungsinstrument, mit dem sich der Bund direkt an Startups im Rüstungsbereich beteiligen kann, wie das "Handelsblatt" am Mittwoch berichtete. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) will die Strategie am Mittag ins Bundeskabinett einbringen.

Wirtschaftsministerin Reiche: Keine Maßnahmen gegen hohe Spritpreise geplant

Die Bundesregierung plant nach Angaben von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) derzeit keine neuen Maßnahmen wegen der hohen Spritpreise. Sie verwies auf die knappe Haushaltslage: "Wir haben mit der Spritpreisbremse ein sehr, sehr teures Instrument eingesetzt. Das hat uns viele Milliarden Euro gekostet", sagte sie den Sendern RTL und ntv. "Diese sind momentan im Bundeshaushalt auch nicht zur Verfügung."

Mehr Autos pro Einwohner: Pkw-Dichte in Deutschland nimmt weiter zu

Die Pkw-Dichte in Deutschland hat im vergangenen Jahr weiter zugenommen. Zum Jahresbeginn 2026 kamen auf 1000 Einwohnerinnen und Einwohner durchschnittlich 593 Autos, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Das sind drei Autos mehr pro 1000 Einwohner als im Vorjahr. Seit 2008 ist die Pkw-Dichte kontinuierlich angestiegen.

Neue US-Zölle gegen Brasilien in Kraft - Brasília will verhandeln

Die neuen Zölle von US-Präsident Donald Trump auf die Einfuhr vieler Produkte aus Brasilien sind am Mittwoch in Kraft getreten. Zugleich erklärte die Regierung in Brasília, sie werde zunächst nicht mit Gegenmaßnahmen reagieren, sondern setze auf Verhandlungen. Trumps Regierung scheint sich derzeit auf die nächste breite Zoll-Offensive vorzubereiten.

Textgröße ändern: