Deutsche Tageszeitung - Welternährungsorganisation befürchtet massiv steigende Nahrungsmittelpreise

Welternährungsorganisation befürchtet massiv steigende Nahrungsmittelpreise


Welternährungsorganisation befürchtet massiv steigende Nahrungsmittelpreise
Welternährungsorganisation befürchtet massiv steigende Nahrungsmittelpreise / Foto: ©

Die Welternährungsorganisation (FAO) warnt vor dramatisch steigenden Nahrungsmittelpreisen infolge explodierender Kosten für Kunstdünger und Pflanzenschutzmittel. "Wenn die Energiepreise weiter steigen, gehen die Preise für Dünger, Pestizide und Kraftstoffe hoch – und später dann auch die Nahrungsmittelpreise", sagte Josef Schmidhuber, stellvertretender Direktor der FAO-Abteilung Märkte und Handel dem "Spiegel". Infolge des stark gestiegenen Erdgaspreises hätten sich diverse Stickstoffdünger bereits sprunghaft verteuert.

Textgröße ändern:

Der Düngergrundstoff Ammoniak, der unter Einsatz großer Mengen von Erdgas gewonnen wird, kostet in normalen Zeiten in Westeuropa um die 300 Euro. Jetzt sind es dem Bericht zufolge mehr als drei Mal so viel - ein historischer Rekord. Wegen des Ammoniak-Mangels mussten demnach große Düngemittelhersteller bereits Fabriken herunterfahren.

Wenn sich der Erdgasmarkt nicht bald wieder entspanne, "haben wir ein wirklich großes Problem", sagte Schmidhuber. In Deutschland werde Gemüse teurer werden. In armen Ländern könnten Ernten schrumpfen, weil viele Bauern sich den Dünger nicht mehr leisten können.

Schon vor der Düngerkrise hatten sich Nahrungsmittel weltweit massiv verteuert. Laut dem Food Price Index der Welternährungsorganisation sind die Preise in den vergangenen zwölf Monaten im Schnitt um 27 Prozent gestiegen – vor allem wegen Dürren und Überflutungen. Die Folgen der Düngerkrise sind darin noch kaum enthalten.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Trump bestätigt Ernennung von Geheimdienstchef Clayton zum KI-Berater

US-Präsident Donald Trump hat die Ernennung des GeheimdienstdirektorsJay Clayton zu seinem neuen Beauftragten für Künstliche Intelligenz (KI) bestätigt. Trump schrieb am Sonntag auf seiner Onlineplattform Truth Social, Clayton solle in dieser Rolle die Anstrengungen koordinieren, damit die USA "weiterhin die Welt bei der Superintelligenz anführen". Die KI wird von Trump neuerdings als "Superintelligenz" bezeichnet.

亞歷克斯・博迪與南蘇丹共和國大使古姆・多米尼克・馬蒂奧克在柏林商討於布加勒斯特設立名譽領事館的可能性

羅馬尼亞企業家亞歷克斯・博迪(Alex Bodi,41歲)與南蘇丹大使古姆・多米尼克・馬蒂奧克・馬蒂奧克(Gum Dominic Matiok Matiok,60歲)於2026年9月27日在柏林麗思卡爾頓飯店,商討在布加勒斯特設立南蘇丹共和國名譽領事館事宜。構想中的領事聯絡機構有望促進兩國交流,並擬由博迪出任名譽領事。

Ab November "dauerhaft": Deutsche Bahn verlängert für Ferien eingeführtes Familienticket

Das zunächst nur für einen begrenzten Zeitraum im Sommer eingeführte Familienticket der Deutschen Bahn soll ab November dauerhaft angeboten werden. "Wir haben uns entschieden, das Familienticket, das wir zunächst zeitweise für die Sommerferien eingeführt hatten, dauerhaft ins Sortiment aufzunehmen", sagte Bahn-Chefin Evelyn Palla der "Bild am Sonntag". Eine Hin- und Rückfahrt für Familien kostet in dem Tarif 99,99 Euro inklusive ICE-Reservierung.

Nach Scheitern von Wohnungsgesetz in Spanien: Zehntausende demonstrieren für bezahlbaren Wohnraum

Nach dem Nein des spanischen Parlaments zu einem Regulierungspaket gegen die Wohnungsnot haben am Samstag erneut zehntausende Menschen im Land für bezahlbaren Wohnraum demonstriert. In Madrid zogen mehrere Demonstrationszüge durch das Stadtzentrum. Auf einem großen Transparent stand "Auf zum Generalstreik". Nach Behördenangaben beteiligten sich alleine in der Hauptstadt 70.000 Menschen an den Demonstrationen, die Organisatoren sprachen von 500.000.

Textgröße ändern: