Deutsche Tageszeitung - Inflation im Dezember voraussichtlich weiter auf 5,3 Prozent gestiegen

Inflation im Dezember voraussichtlich weiter auf 5,3 Prozent gestiegen


Inflation im Dezember voraussichtlich weiter auf 5,3 Prozent gestiegen
Inflation im Dezember voraussichtlich weiter auf 5,3 Prozent gestiegen / Foto: ©

Die Verbraucherpreise in Deutschland sind zum Jahresende weiter gestiegen. Die Inflationsrate kletterte von 5,2 Prozent im November auf voraussichtlich 5,3 Prozent im Dezember, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Das war der höchste Stand seit Juni 1992. Im Gesamtjahr 2021 betrug die Teuerung demnach im Jahresdurchschnitt 3,1 Prozent zum Vorjahr - das ist der höchste Wert seit 1993.

Textgröße ändern:

Besonders stark stiegen im Dezember des vergangenen Jahres wie auch in den Vormonaten die Energiepreise: Ihr Anstieg betrug 18,3 Prozent, wie das Statistikamt aufgrund vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilte. Nahrungsmittel wurden demnach im Jahresvergleich um 6,0 Prozent teurer, Dienstleistungen, darunter Wohnungsmieten, um 3,1 Prozent.

Im Vergleich zum November legten die Verbraucherpreise den Angaben zufolge um 0,5 Prozent zu. Detaillierte Ergebnisse veröffentlicht das Statistische Bundesamt am 19. Januar.

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

Einsatz von Tränengasgranate: Polizist wegen Gewaltanwendung bei Schülerprotesten angeklagt

Weil er während der Schülerproteste in Frankreich aus nächster Nähe eine Tränengasgranate auf einen 14-Jährigen abgefeuert hat, ist ein Polizist wegen Gewaltanwendung angeklagt worden. Der Beamte sei nach dem Vorfall in Saint-Ouen-l'Aumône nordwestlich von Paris nicht in Untersuchungshaft genommen sondern unter richterliche Aufsicht gestellt worden, teilte ein örtlicher Staatsanwalt am Dienstag mit.

Verfahren gegen russische Kinderhospizleiterin eingestellt

Die russische Justiz hat ein Verfahren gegen die Leiterin eines Kinderhospizes eingestellt, der die Verbreitung von Falschinformationen über die russische Armee vorgeworfen worden war. Die Ermittlungen gegen Lida Moniawa seien "mangels strafrechtlich relevanter Tatbestände" beendet worden, sagte ihr Anwalt Michail Birjukow am Dienstag. Ihre Organisation bestätigte die Einstellung des Verfahrens und erklärte: "Es grenzt an ein Wunder!"

Souveräne KI: Französisches Unternehmen Mistral stellt neues Modell vor

Das auf Künstliche Intelligenz (KI) spezialisierte französische Startup Mistral hat die Einführung eines neuen Modells angekündigt, mit dem das Unternehmen im KI-Wettrennen Boden gutmachen will. Das neue Modell ML4 werde es Nutzern erlauben, die Parameter der KI anzupassen, teilte Mistral am Dienstag mit. Dies soll demnach nicht nur eine bessere Leistung ermöglichen - sondern auch mehr Sicherheit für Kunden, die ihre Daten privat halten wollen.

Internationaler Währungsfonds: Anhaltender Preisschock wegen Kriegen und Krisen

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht anhaltende Auswirkungen von Kriegen und Krisen weltweit auf das Preisniveau von Lebensmitteln und Energie. Die Preise für lebensnotwendige Güter seien im Vergleich zu anderen Gütern inzwischen seit Jahren deutlich erhöht, erklärte der IWF am Dienstag. Die Menschen seien "mit einer anhaltenden Verschlechterung der Erschwinglichkeit von Gütern des täglichen Bedarfs" konfrontiert.

Textgröße ändern: