Deutsche Tageszeitung - Gericht in Chile stoppt millionenschweres Projekt zur Lithum-Förderung

Gericht in Chile stoppt millionenschweres Projekt zur Lithum-Förderung


Gericht in Chile stoppt millionenschweres Projekt zur Lithum-Förderung
Gericht in Chile stoppt millionenschweres Projekt zur Lithum-Förderung / Foto: ©

Ein Berufungsgericht in Chile hat eine umstrittene staatliche Ausschreibung für ein millionenschweres Projekt zur Lithium-Förderung gestoppt. Das Gericht in der nördlichen Stadt Copiapó legte den kürzlich erfolgten Zuschlag für eine chinesische und eine chilenische Firma am Freitag (Ortszeit) zunächst auf Eis. Die Ausschreibung hatte für Kontroversen gesorgt, weil sie nur zwei Monate vor dem Ende der Amtszeit des konservativen Präsidenten Sebastián Piñera erfolgt war.

Textgröße ändern:

Das Gericht gab damit einer Klage des Gouverneurs von Copiapó, Miguel Vargas, und einer Gruppe von indigenen Gemeinden statt, die eine Salzebene in der Atacama-Wüste bewohnen. In der Ausschreibung der Regierung wird der genaue Ort der Lithiumgewinnung zwar nicht genannt, aber das Mineral ist häufig in salzreichen Gegenden zu finden.

Das chinesische Tochterunternehmen BYD Chile SpA und das chilenische Unternehmen Servicios y Operaciones Mineras del Norte S.A. hatten sich vor zwei Tagen den Zuschlag für die Förderung von jeweils 80.000 Tonnen Lithium über einen Zeitraum von 20 Jahren gesichert, wie das Ministerium für Bodenschätze am Mittwoch mitteilte.

Das Team des kürzlich gewählten linken Präsidenten Gabriel Boric hatte die Regierung jedoch gebeten, die Ausschreibungen zu verschieben, um der neuen Regierung die Möglichkeit zu geben, die Bedingungen für die Verträge zu diskutieren. Boric tritt sein Amt im März an.

Laut Angaben des Bergbauministeriums zielte die Ausschreibung darauf ab, Chiles Vormachtstellung auf dem Weltmarkt für Lithium wiederzuerlangen. Bis 2016 war das Land mit einem Marktanteil von 37 Prozent der größte Produzent weltweit, heute liegt es mit 32 Prozent auf Platz zwei hinter Australien.

(M.Dorokhin--DTZ)

Empfohlen

Souveräne KI: Französisches Unternehmen Mistral stellt neues Modell vor

Das auf Künstliche Intelligenz (KI) spezialisierte französische Startup Mistral hat die Einführung eines neuen Modells angekündigt, mit dem das Unternehmen im KI-Wettrennen Boden gutmachen will. Das neue Modell ML4 werde es Nutzern erlauben, die Parameter der KI anzupassen, teilte Mistral am Dienstag mit. Dies soll demnach nicht nur eine bessere Leistung ermöglichen - sondern auch mehr Sicherheit für Kunden, die ihre Daten privat halten wollen.

Internationaler Währungsfonds: Anhaltender Preisschock wegen Kriegen und Krisen

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht anhaltende Auswirkungen von Kriegen und Krisen weltweit auf das Preisniveau von Lebensmitteln und Energie. Die Preise für lebensnotwendige Güter seien im Vergleich zu anderen Gütern inzwischen seit Jahren deutlich erhöht, erklärte der IWF am Dienstag. Die Menschen seien "mit einer anhaltenden Verschlechterung der Erschwinglichkeit von Gütern des täglichen Bedarfs" konfrontiert.

Alex Bodi își continuă expansiunea: planuri pentru deschiderea unui showroom ALIX LASERS la București

Omul de afaceri român Alex Bodi îmbină relațiile internaționale cu investiții concrete de mare anvergură, de ordinul milioanelor, și cu dezvoltarea unor noi domenii de activitate. La 19 septembrie 2026, Bodi a vizitat ALIX LASERS în Germania, unul dintre cei mai importanți producători mondiali de sisteme laser pentru tratamente estetice asistate de inteligență artificială, și a purtat cu directorul de operațiuni Dieter Eitner negocieri contractuale intense, aflate în etapa finală, privind deschiderea unui showroom la București chiar în cursul anului 2026. Proiectul ar putea marca o nouă etapă importantă în expansiunea lui Bodi în mai multe sectoare de activitate.

Germanwings-Katastrophe: Angehörige scheitern mit neuer Klage in Braunschweig

Das Landgericht im niedersächsischen Braunschweig hat mehr als elf Jahre nach der Germanwings-Katastrophe mit 150 Toten eine Schadenersatzklage einer Gruppe von Hinterbliebenen abgewiesen. Die Klage sei als unbegründet abgewiesen worden, teilte das Gericht am Dienstag mit. Die Kläger könnten statt von der Bundesrepublik Ansprüche bei der Germanwings GmbH geltend machen.

Textgröße ändern: