Deutsche Tageszeitung - Nach Petition: Biden erwähnt endlich Autobauer Tesla in einer Rede

Nach Petition: Biden erwähnt endlich Autobauer Tesla in einer Rede


Nach Petition: Biden erwähnt endlich Autobauer Tesla in einer Rede
Nach Petition: Biden erwähnt endlich Autobauer Tesla in einer Rede / Foto: ©

Nach einer Petition und mehrfacher Aufforderung durch Unternehmensgründer Elon Musk hat US-Präsident Joe Biden endlich den Namen von dessen E-Autokonzern Tesla in einer Rede erwähnt. Biden verwies bei einer Veranstaltung zur Errichtung einer Fabrik für Ladestationen im Bundesstaat Tennessee neben den US-Autobauern GM und Ford auch auf "Tesla, den größten Hersteller von Elektrofahrzeugen im Land".

Textgröße ändern:

Musk hatte sich in den vergangenen Monaten wiederholt darüber geärgert, dass er vom Weißen Haus übergangen wurde. Erst am 30. Januar schrieb der E-Auto-Pionier auf Twitter: "Aus unbekannten Gründen ist (der Präsident) nicht in der Lage, das Wort ’Tesla’ auszusprechen". Der Demokrat Biden hatte in der Vergangenheit deutlich gemacht, dass er die traditionellen, gewerkschaftlich organisierten US-Autobauer bevorzugt.

Musk begrüßte die Bemerkung, indem er auf Twitter einen Verweis darauf mit einem lächelnden Emoji veröffentlichte. Kurz darauf bedankte er sich bei den Unterzeichnern einer Petition, die den US-Präsidenten aufforderte, "Teslas Führungsrolle bei Elektroautos anzuerkennen". Die Initiative hatte 58.000 Unterschriften gesammelt.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

EU und China einigen sich auf Begrenzung chinesischer Hybridauto-Exporte

Die Europäische Union und China haben sich auf eine Begrenzung der chinesischen Exporte von Hybridautos nach Europa verständigt. "Dies eröffnet die Aussicht, Chinas Export um mehr als die Hälfte zu reduzieren", sagte EU-Handelskommissar Maros Sefcovic nach einem Treffen mit dem chinesischen Handelsminister Wang Wentao am Freitag in Peking. Der europäische Herstellerverband Acea begrüßte die Einigung als "positiven Schritt" zur Entschärfung des Handelskonflikts zwischen den beiden Seiten.

Deutlich weniger Korridorsanierungen bis 2031: Bahn streckt Baustellenplanung

In den kommenden Jahren soll es deutlich weniger lange Streckensperrungen wegen umfassender Sanierungen durch die Deutsche Bahn geben. Statt 21 bislang geplanter sogenannter Korridorsanierungen sollen bis 2031 nun nur 13 umgesetzt werden, wie die Infrastruktursparte der Bahn DB Infrago und das Bundesverkehrsministerium am Freitag mitteilten. Sie verweisen auf eine bessere Machbarkeit der Vorhaben bei einem reduziertem Pensum. Finanzielle Gründe dürften allerdings auch ein Rolle spielen.

Zusammenstöße zwischen Jugendlichen und Polizei am Rande einer Demo in Brüssel

Nach tagelangen Schülerprotesten in belgischen Städten ist es am Rande einer Demonstration gegen Sparmaßnahmen in Brüssel zu Zusammenstößen zwischen Jugendlichen und der Polizei gekommen. Die Polizei erklärte am Freitag, sie sei von zum Teil maskierten Jugendlichen mit Stöcken und Flaschen angegriffen worden und habe daraufhin Wasserwerfer und Tränengas eingesetzt. Demnach handelte es sich um "mehrere hunderte Jugendliche", die sich den Demonstranten angeschlossen hätten.

Selenskyj: "Erhebliche Schäden" am Stromnetz der Ukraine durch russische Angriffe

Die jüngsten russischen Angriffe auf die Ukraine haben nach den Worten des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj landesweit "erhebliche Schäden" am Stromnetz verursacht. Reparaturarbeiten liefen "Tag und Nacht", erklärte Selenskyj am Freitag in Onlinediensten. Betroffen sei auch die Stromversorgung von Verkehrsunternehmen.

Textgröße ändern: